mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 291
Kohlensaure Talkerbe.
H. 4Z8-
Die Kohlensäure verbindet sich mit der Tcilkerde eben-falls. Durch die schon oben (§. z?o.) angeführte Fal-lung der Talkcrde aus dem Bittersalze vermittelst des feuer-beständigen kohlensauren Alkaltö erhalt man diese koh?lenchurc odcr llifrjaureTalLcrde (bgu8n,-liu curbouieu,särutu, Larbanus MiZANLkiuo, c/ege-
wöhnlich. Sic ist die rveiße NIagnesle der Officinen(^Ä^n>?siÄ alba 0F/7.). Sie ist in ihrem reinen Zustandeweiß, locker, und unschmackhaft. Sie ist im Wasser höchstweiüg auslöslich, so daß dies kaum seines Gewichtsdavon in sich aufnehmen kann. Eben deswegen kann mansie nicht zu den wahren Mittelsalzen zahlen.
Die Natur liefert zwar kohlensaure Tallerce, aber immer inVerbindung mir andern Erden, und hierher gehören eigent-lich mehrere der oben (§. .z 6z.) angeführten Talkarten.
§- 4Z9-
Durch Vermehrung der Kohlensäure wird die Talk-erde im Wasser auflöslicher. Das mit Kohlensäure ge-sattigte Wasser löst von der gewöhnlichen kohlensaurenTalkerde beym zo<> der Warme Fahreuheit ^ seinesGewichts auf. Die gesattigte Auflösung der Tallürdeim kohlensauren Wasser macht den Violensyrup grün,und das Fernambucpapier violet. Durch den Verlustder überflüssigen Kohlensäure beym Ausstellen in die Kal-te trennt sich die kohlensaure Talkerde nicht vom Wasser.Herr ButtM hat beobachtet, daß, wenn man die Auf-lösung der Talkerde mit überschüssiger Kohlensäure imWasser erhitze, so trübt sie sich, »ud wird beym Erkal-ten wieder klar. Herr Kunni schließt daraus, daß dieVerbindung im kalten Wasser in größerer Menge auflös-lich sey, als im heißen. Es gelingt die Erscheinung nach
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