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1 (1794)
Entstehung
Seite
288
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-88V. Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.

man, um ein vollkommen reines Alkali zu erhalten, dasAbdampfen der ätzenden Lauge in einer Retorte mit Vor-lage bis zur Trockniß vornehmen, und die Netorte nach-her zerschlagen, um das Alkali herauszunehmen. Gegendas Ende der Destillation, wenn die Flüssigkeit dick zuwerden anfängt, ist viele Behutsamkeit in der Regierungdes Feuers nöchig.

§- 4Z5-

Wenn man trocknes, ätzendes fixes Alkali zu ganzfrisch bereitetem, oder gutem, Kalkwasser seht, so entstehtauch ein Niederschlag. Aber dieser ist reiner Kalk, keinkohlensaurer, wie durch kohlensaure Alkalien: denn erbraust nicht mir Sauren, und löst sich auch bei) mehre-ren: zugesetzten reinen Wasser wieder auf; nur muß dasAlkali ohne alle Kohlensaure gewesen seyn. Der Grunddieser Erscheinung liegt darin, daß das Alkali naher mitdem Auflösungswasser verwandt ist, als die Kalkerde.Die atzende Lauge bringt daher diesen Niederschlag nichtzuwege; nur das trockene atzende Alkali.

§. 4Z6.

Die im Wasser durch Kohlensaure aufgelöste koh-lensaure Kalkerde wird durch die atzenden, oder noch nichtmit Kohlensaure gesattigten, Alkalien niedergeschlagen;aber nur deswegen, weil diese das blebermaaß der Koh-lensaure anziehen, welches die kohlensaure Kalkerde imWasser aufgelöst erhielt.

H- 4Z7-

Die auffallenden Veränderungen, die der rohe Kalkbeym Brennen und die gewöhnlichen (kohlensauren) Al-kalien beym Aetzcndmachen durch Kalk erfahren, die Auf-lösbarkeit im Wasser, die sener durchs Brennen erlangt,und die Erhitzung, die er beym Löschen verursacht, der

Man-