Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
289
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mit Alkalien, Erden imd Brennstoff. 28?

Mangel seines Aufbransens mit Sauren nach dem Bremneu, und der Alkalien nach der Behandlung mit Kalk,welches Aufbrausen mau irrigerweise für eine wesentlicheBeschaffenheit eines Alkali ansähe,, da es doch nur denkohlensauren Alkalien wesentlich ist, alle diese Verände-rungen, sage ich, gaben ehemals zu mancherlei) Erklä-rungen Anlaß. Insbesondere sähe sich kNeyor dadurchveranlaßt, deswegen eine eigene Materie anzunehmen,die er das Causilcum, auch fette Saure (/VcAum,plague) nannte, die das reinste Feuerwesen mit einerSaure verbunden sei), aus dem Küchenfeucr wahrenddem Brennen, selbst durch die Gefäße an den rohen Kalktrete, und in demselben die Veränderungen bewirke, durchdie sich der gebrannteKalkvom rohen unterscheide. Diesefette Säure mache den gebrannten Kalk zur Auflösungim Waffer geschickt; sie mache ihn ätzend; sie entwickelesich beym Löschen, und bringe die Erhitzung zuwege; siegehe von dem Kalk an die Altalien und mache diese ätzend,u. s. w. kNc^ec kannte die Luftsäure oder Kohlensaurenicht, obgleich schon vor ihm Black (1756.) diese Sub-stanz kennen gelehrt, und daraus die Phänomene glücklicherklärt hatte, indem er annahm, die Kalkcrde sey ihrerNatur nach im Wasser wirklich auflöslich und atzend;aber die im rohen Kalksteine damit verbundene fixe Luft(Kohlensäure) neutralisirc sie, verhindere die Auflösung,und mache sie milde. Gebrannter Kalk habe diese fixeLuft verloren, und zeige deswegen die ihm eigenen Er-scheinungen so lange, bis er sich wieder damit angefüllthabe. Da Stacks Theorie unter den Deutschen mehrbekannt wurde, entstand unter den Anhängern dieser undder Meycrschen Theorie ein ziemlich heftiger Streit, dervon beiden Seiten manchmal mir vieler Heftigkeit ge-führt wurde, woraus aber Stacks Lehre sieghaft hervor-ging, nachdem man zumal mehrere Fortschritte in derKennmiß der Gasarten, und insbesondere des kohlen-Grens Chemie. l-TH. 5 sauren