264 IV. Abschnitt.
Hill. 6e Ig äscouverts fgite erl ?rgr>ce 6e mutlöve iem-dladls a celles, äour Ig pc?rce!Ig!ne äs Ig (äliine ettcom-pnles, lue g I'iNsmIzies pudl. äe I'acgä. ro).'. >7^5. —. ,zzgv kl. ci> g ?aris 1770. 4.; Odterv. lur Isz
rn^moirss äs Klr. cvn?ernan" Ig porcellams,
g pgris >766. 12.; tNacqncrs Wörterbuch, Th. IV. Art.PorMän.
§- ZYZ-
Zur Bereitung des wahren Porzellans wird also einreiner, unschmelzbarer, sich weiß brennender Thon, denman auch Porzellanerde nennt, gewählt, aussortirt,sorgfaltig geschlemmt, und wieder getrocknet. Weil aberdiese Thone im Feuer bepm Brennen sehr schwinden, unddie daraus gebildete Gefäße ihre Gestalt nicht behaltenwürden; so wird er mit der nöthigen Menge Kieselerdeversetzt. Man wählt dazu ganz reinen Quarzsand, oderandere reine Quarz- und Kieselartcn, die vorher durchGlühen und Ablöschen mürbe gemacht, gepocht, gemch !len und fein gesiebt werden. Der Thon und die Kiesel-erde würden aber in Verbindung mit einander noch nichtdie zum Porzellän nöchige ansangende Verglasung imFeuer annehmen. Man setzt ihnen also noch das Mittelzu, welches dies bewirkt, Feldspath oder GopS (§. zya.),die man ebenfalls vorher nach dem Brennen fem gemah-len und gesiebt, und überhaupt in der erforderlichen Rci-uigkcit ausgesucht hat. Auch soll man gestoßene und ge-mahlene Porzellänscherben mit dazu anwenden. Allesdies wird nun mit dem feingesicbten Thone und der Kie-selerde aufs beste vermengt. Das Verhältniß derTheileunter einander richtet sich nach der Beschaffenheit desThons und der übrigen Materialien, und wird gewöhnlichgeheimgehalten. Die mit Wasser zu einem Teige ange-machte Masse wird gehörig durchknetet, auch wol nochmit einer eigenen geheimgehaltenen Beitze benetzt, undmuß gewöhnlich Jahre lang liegen, wodurch sie besser, ge-schmeidiger und weicher werden soll.
§° Z?4.