Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
263
Einzelbild herunterladen
 

Erde n.

ches, das aus Materien verfertiget sey, die in der Hitzefeiner höhern Stufe, als der anfangenden Verglasungfähig sind , oder solches, das zwar ganz veralasbar ist,abcr^ durch Mäßigung der Hitze in der Verglasnng aufge-halten worden ist; und daß man endlich durch den Zusahunschmelzbarer Dinge das letztere in wahres unvcrglas-bares Porzellan verwandeln könne. Seit dieser Zeit sindauch in meistern landern Porzellanfabrikcn mit dem glück-lichsten Erfolge angelegt worden.

Fsnerüls äe5 cilskerente« Müriieoes, ckcmt anbeut ksleeIn porcr!d-!ne, et quelle« kout lez veritzhtes inatiereseis celte els ta Limine, pae ülr. cee in vcn

cVtc/n. ile i'ncsci. ck-/c. cie h'ai'h- 1727. S. 185.; übers»in ckrclla neuem chcin. Archiv, V. III. S. 140.; Seeonst8lemo!ee, per le ?/<-?,-ir, cbcnbas» Hahr 1729. S. Z2).;.überheizt cbcnvas. S. 168,

§- 39 2.

Es können also mehrere Gemenge von Erden Keydem Brennen ein wahres Porzellan geben, und diePorzellane der verschiedenen Gegenden find auch wirklichselbst von einander in der Mischung verschieden. DieGrundlage alles wahren Porzellans ist aber wol Thon,der sich vollkommen weiß brennt, lind entweder wegenbeygcmcngter Thcile, oder durch Zusätze fähig ist, imFclier bcym Brennen nur die anfangende Verglasnng,die zum Porzcllän nöthig ist, anzunehmen., Die Chine-ser bereiten ihr Porzellan aus zwei) verschiedenen Stof-fen, Kaolin und pcmmse, wovon jenes eine fetreThonart seyn soll, dieses aber nach Schesser wahrschein-lich ein Schwcrspath ist. Sonst kann man auch durchZusatz von Feldspats) oder Gyps dem unschmelzbarenThone die anfangende Verglasung geben.. Kalk würdedie Masse zu blasig machen.

Reamnnr a. a, O,; Was PetuiNse ist, entdeckt von -H. Th»Schcffer, in bcn schweb. Abbaus!. 17 5 z. B. XV. S. 22z.;

N 4 kklü.