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gen Wasser wieder befteyet, wenn er die gehörige Consi-stcnz hat, durchkneter, zu Gefäßen bildet, an der Lufttrocknet, und in eignen durchlöcherten Kapseln brennt,wobey man wahrend dem Brennen Kochsalz in den Ofenwirft, und dadurch dem Gefäße obenauf die Glasurgicbt. Dies Steingut verträgt Abwechselung von Hitzeund Kältein ziemlichen Graden, und ist unschmelzbar.Der Zusah von Kieselerde dient dabey, der Waare mehrFestigkeit zu geben, daß sie wahrend dem Brennen ihreGestalt behält. Das französische Steingut wird aus ei-nem weißen Thone bereitet, dem ein guter Theil feiner,weißer Sandtheilchen beygemischt ist. Sonst kann manauch den feuerfesten Thon durch Zusähe von Mergel,Flußspath, Kreide u. dergl., im gehörigen Verhaltnissemit Sande oder Kieselerde verseht, zur Anwendung zumStcinporzellän geschickt machen. Das gelbe Steingutwird aus eben den Materien wie das weiße gebrannt,nur daß man weniger Kieselerde dazu nimmt, und nachdem Brennen mit einer schwefelgelben Glasur überzogen,auch wol noch mit Farben bemalt, und dann noch einmalin den Ofen gesetzt. Durch Zusähe von Braunsteinkann auch die ganze Masse des Steinguts braun (brau-nes Gut), und durch Rauch von grünem Holze bey demBrennen auf der Oberfläche schwarz gefärbt werden.Vieles in Deutschland verkäufliches gelbes und weißgel-bes Töpferzcug wird für Steingut ausgegeben; und istdoch nur Fayence, wie der Bruch gleich zu erkennen giebt.Unser gemeines Steingut wird aus einem schlechten,nicht so weißen Thone verfertiget, der durch seine fremd-artige Theilc zur anfangenden halben Verglasung geschicktist, sonst aber mich aus feuerfestem Thone und Sandmit einem Zusähe von Kalk bereitet.
potier äu, teere, par kch. ct» t/amc/ cte /kkoncea»,ä ?sr!s 177z. toi. Beckmanns Technologie, S. 261.;Gmelms technische Chemie, S. 14z. ff.
R z §. 390.