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1 (1794)
Entstehung
Seite
259
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Erden.

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(H. 124.). Der reinere ungefärbte Thon wird auch zurVerfertigung der Tobackspfeifen gebraucht.

Potts und Schomvalvs oben (ß. 12z.) angeführte Abhandl.;Mönchs Nachricht von den hessischen Tiegeln; in BeckmannsBeitrage ?ue okonom. Technologie, Th. V. S. 290.;Beckmanns Tcchnol. S. 264. und 2S7.; t.'srt tbirs>kes pixes a tabae, pgr ldl. ct« «le Mvttcesu, a Vie-

ris 1771. toi.

Das Töpferzeug, welches aus einem reiner« undfeiner« Thone gebrannt, mit einer bessern Glasur über-zogen, und mit feincrn Farben bcmahlt ist, giebt dieFayence oder das unachre psrzellair. Der Thonwird dazu erst vorher durch Schlemmen gehörig gereinigt,geknetet, und wenn er fett ist, auch wol noch mit ganzfeinem Sande vermengt, damit er hernach bcpm Brennennicht zu sehr schwindet. Die daraus aus frcyer Hand,oder auf der Scheibe, oder in Formen gebildeten Gefäßewerden langsam ausgetrocknet, und zum crstenmaleschwach gebrannt, so daß sie hernach noch Wasser leichteinsaugen können. Man giebt ihnen hierauf die Glasurwelches ein weißes, aus metallischen Kalken und Kiesel-erde bestehendes Schmelzwerk, leichtflüssig und undurch-sichtig ist, so daß die darunter liegende Erde nicht durch-scheinen kann. Man kann dazu r Theil Sand, H Thcilfeuerbeständiges laugcnsalz, 2 Theile Bleykalk und ^ desGanzen an Zinukalk nehmen, nach Boss D'AiM'cioo— 1 ,c> Pfund feinen Sand, 20—zo Pf.Küchen-salz oder Glasgalle, 100 Pf. zinnhaltigen Bleykalk, derzur gemeinen Fayence aus 7 Theilen Bley und 1 TheileZinn, zur feinern aus 4 Theilen Bley und 1 Theil Zinnbestehet. 'Aus dem Sande und Salze wird erst eineFritte bereitet; und diese mit den metallischen Kalken,deren Bereitung im Folgenden vorgetragen werden wird,zusammcngcrieben, geschmolzen, und das Glas hernach

H. Z88.

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