2 ; Z IV. Abschnitt.
und Backstcine geschiehet, nachdem sie erst windtrockcngeworden sind, in eigenen Oefen oder Meilern. Jenesind auch wol zugleich ein Kalkbrennofen.
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VII. Ä.' ocs Sckauplaye?. vor Künste nnv Handwerler,S. iZ7-; Le.ri ro-chkie.V Anweisung, wie Zisgeihütten ein-zurichten; ederwasi B. VII. S. 145.; Beckmanns Tech-nologie, S. 244.
§- 386.
Den gemeinen Thon braucht man ferner zu dem ge»meinen Topferzeuge oder den ^äffnerarbeiren. Eswerden nach gehöriger Vorbereitung des Thones durch'Schlemmen und Treten, die Gefäße auf der Scheibegebildet, in der Luft langsam getrocknet, die leichtflüssi-ge Glasur aus Bleykalken und die Farben aufgetragen,(von deren Beschaffenheit erst bey den Metallen wirdgehandelt werden,) und dann in dein Töpfcrofen ge-brannt. Reinere Thonarten geben auch besseres Töpfcr-zeug,. als unreinere, die man oft nicht starr brennendarf, um sie nicht zum Fließen zu bringen. Die fehler-hafte Beschaffenheit des gewöhnlichen Töpferzeuges liegtin dem schlechten Brennen auch des feuerfesten Thoncü,und in der gar zu dünnen Glasur, durch deren Zwischen-räume salzigte Auflösungen gar zu leicht durchdringen.
Beckmanns Technologie, S. 251.
Die ziemlich reinen und daher unschmelzbaren Thon-arten sind ferner geschickt, in der gehörigen Versetzungmit Sand, zu Schmelzgcfäßen, wie zu Schmclztie-geln. Probiertuten, Muffeln, Cementirbüchsen, ver-arbeitet und gebrannt zu werden (H. 121. 125.); oderauch in Versetzung mir Reißbley zu den Jpsertiegcln
(§. 124.)