Erden.
Handlung vom Thon. Leipzig 1771. gr. 8- I. T. ?r. MeyersVersuche mit der Auflösung der Kieselerde in Säuren; inVon Beschässrigungen ver Berliner Äesellscl?aft nnttn for-schender ?rkl»-Se, B. I. S. 267.; Bbcnvcssclben Nach-trag zu der Abhandlung von der Auflösung der Kieselerde inSäuren; ebenvns. B. !Il. S. 219.; Scheele a. a. O.;
aisguilltro clremiea äe lillee; in Ven«or>. <?K. «cacf. ?/ar. iltt B. VI. S. Z97.,
überseyc im allgcm. nnrA phyf cliem. Manckerlcy, B. I.S. 251.; Ueber die Umänderung der Glaserde, und die be-sonder» Eigenschaften der im Thon mit der Alaunerde verbun-denen Art, der Binderde, vom Hrn. Storr; in Lrclls che in.Annale», I. 1784. B. I. S. 5. ff.; LVcstrnmb, ebendas.I. 178;. V. I. S. 155.
Thon. Anwendung desselben zum Töpferzeug.Steingut. Porzellan.
§. 382.
Mit der Thonerde müssen wir, wie ich schon be-merkt habe, den Thon selbst nicht verwechseln. Obgleichder letztere immer Thonerde enthält, so ist diese doch darinjederzeit mir Kieselerde verbunden, die sogar darin denvorwaltenden Grundtheil ausmacht. Weil aber derThon mehr den äußern Charakter der Thonerde an sichträgt, so rechnet man ihn auch nicht zu der Ordnung derKiesclarren.
Z8z.
Aller reiner Thon ist weich und fettig anzufühlen,läßt sich im Wasser höchst fein zertheilen, oder machtdamit einen zähen Teig, läßt sich bilden, ziehet sich beymTrocknen zusammen, in einem starken Feuer getrocknetknistert er und zerspringt, wegen des eingeschlossenenWassers; wenn er aber vorher erst langsam getrocknetworden ist, so wird er durch das Brennen im Feuer sehrhart, so daß er mit dem Stahl Feuer schlagt. Er ver-liert