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IV. Abschnitt.
Kieselfeuchtigkeic im Schmelzen durchs Alkali aufgelösten,Thonerde der dazu gebrauchten irdenen Tiegel, oder vonder den Kieselarten immer beygemischten, und durch Abkalicn mit aufgelösten, Thonerde herrühre; daß daherauch nur ein Antheil des Niederschlages aus der Kiesel-fenchtigkeit, und keincöweges die ganze Menge in denSauren sich auflöten lasse. Ganz reine Kieselerde gabdaher auch Herrn Scheele durchs Schmelzen mit reinemAlkali in einem eisernen Tiegel, und durchs Auflösen zueiner Kieselfeuchtigkeit, nach dem Niederschlagen mit ei-ner Saure nichts von Thonerde; welches aber freylichgemeine Kieselerde, Feuersteine, wenn sie auch in einemeisernen Tiegel mit Laugensalz geschmolzen werden, thun,da sie allemal etwas Thonerde in sich haben. Und selbstder Bcrgcrystall, den man sonst wol für ganz reine Kie-selerde ansieht, hat nach Herrn VVwglcbs und Scrg,mans Untersuchung etwas Thon-und Kalkerde. KeinWunder also, wenn die daraus bereitete Kieselfcuchtig-keic mit Saure einen Niederschlag giebt, der Thonerdeenthalt. Dcmohngeachtet hat neuerlich Herr StarrVaumos Sah von der Verwandlung der Kieselerdewieder behauptet. Seine Versuche sind aber nicht ent-scheidend, und Herr VOesirumb konnte auch bcy wieder-holter Schmelzung der reinen Kieselerde, die aus der Kie-selfeuchtigkeit gefallt worden war, mit feuerbeständigenAlkalien keine Thonerde daraus machen. Bcy Anstellungdieser Versuche ist übrigens das reinste Laugensalz anzu-wenden, (das sonst wol selbst Thonerde aufgelöst enthal-ten- kann,) (H. z?<?.), und alle irdene Schmelzgcfaße sindzu vermeiden; so wie man auch aus die oben (ch. z z?.)angeführte Eigenschaft der Kieselerde Rücksicht zu neh-men, und ihre unsichtbare Vertheilung im Wasser nichtfür Auflösung in der Saure zu halten hat.
telLiNolrez lar les grelles, parier- a Nüriz 1770,8.
Carl NdUH. porner Anmerkungen über Herrn VaumS Ab-Hand-