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1 (1794)
Entstehung
Seite
253
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Erde n.

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Wasser auf, wie die Kieselerde in der Kieselfeuchtigkeit.Wenn viel Kieselerde mit der Thonerde verbunden wird,so schmelzt diese durch Hülfe der Alkalien mit zu Glase.Weder mit der Kieselerde allein, noch mit der Talkerde,fliest sie im Feuer, wol aber mit der Kalkerde; und HerrAchard erhielt aus z Theilcn der letztern mir einem Thei-le Thoncrde ein gelbgrüniiches, feucrschlagcndes Glaö.Deswegen fand Herr Gerhard die Thonerde auch in ei-nem Kreidcntiegel, aber nicht im Thontiegel schmelzbar.Durch Hülfe der Kalkerde fließt die Thonerde auch mitder Taikerde und der Kieselerde leicht zu einem Glase oderzu einer glasahnlichcn Masse.

Aclia, ? ci. a. O., und vesien Versuche über die Wirkung desFeuers auf die in verschiedenen Verhaltnissen mit Alaun- undBtttersalzerte vermischte Kalkerde; clx'nvasi S.440. ükbcn--vers. über die Verglasung der mit den Salzen in verschiedenenund bekannten Verhältnissen vermischten Alaunerde; cbcnvaflS. 400.

H. ZLr.

Die Thonerde ist diesemnach eine eigene, von denandern völlig verschiedene, Erde, die wir so lange füreinfach halten, bis uns jemand ihre ungleichartigen Be-staudthckle darthut. Vor nicht sehr langer Zeit glaubtemau noch, nach Saume, daß die Thouerde eine modi-sicirte Kieselerde und daraus entsprungen wäre, und be-rufte sich darauf, daß, wenn man diese aus der Kiesel-feuchtigkeit (H. Z5Z.) niederschlüge, aussüßle, und nochvor dem Austrocknen eine Saure zusetzte, solche den Nie-derschlag auflöse, und dann dasjenige Mittelsalz damitliefere, welches sonst aus Thonerde und der angewand-ten Saure entspringe. Allein Herr Scheele, Nllcycrund Wiegle!? haben durch genaue Versuche dargethan,daß das auf solche Art entstehende thonerdigte MittelsalzkeineswegeS von der Kieselerde entstanden, sondern entwe-der von der, bey der Verfertigung des Gemisches zur

Kis-