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1 (1794)
Entstehung
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251
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Erden. 251

geschehen war, so erhalt sie durchs Wasser, das sie starkin sich nimmt, und womit man sie zusammenrührt, einegewisse Zähigkeit und Schlüpfrigkeit wieder, welches dievorher angeführten Erden nicht thun.

Z?6.

Die Thonerde läßt sich zwar in dem Wasser höchstfein zerthcilen, aber sie löst sich nicht eigentlich darin auf.Mit der Kohlensaure steht sie in keiner Verwandtschaft,und zieht daher auch aus der Atmosphäre keine Kohlen-säure an.

§- 377-

Wenn man die noch nicht völlig ausgetrockneteThonerdeins Feuer bringt, so bekömmt sie Risse, undspringt umher, wegen der eingeschlossenen Wassertheile,die schnell erpandirt werden. Durch ganz allmähligesAustrocknen kann man dies verhüten; sie schwinder aberganz außerordentlich stark im Feuer, backt zusammen undwird hart, daß sie sogar mit dem Stahl Feuer giebt.Sie verliert alle ihre vorige Schlüpfrigkeit und Zähig-keit, und läßt sich auch nicht wieder mit dem Wasser er-weichen, wegen der verengerten Zwischenräume und desnunmehr fcstgewordcnen Zusammenhanges der Thcilchen.Durch Auflösen in Säuren und Niederschlagen mit Al-kalien erlangt sie aber ihre vorige Beschaffenheit wieder.

H. 378.

Die im Feuer gebrannte Thonerde zeigt nicht eineSpur von der Aetzbarkeit, welche der gebrannte Kalk be-sitzt. Frisch niedergeschlagene und ausgesüßte Thonerdeverbindet sich nach Scheele mit der im Wasser aufgelös-ten Kalkerde so, daß sie zum Kalkwasscr gemischt, diesesvon allem Kalke befreyet, tind damit zusammen niederfällt.

Scheele