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1 (1794)
Entstehung
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Erden.

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§ 365.

Das Brennen des Kalks im Großen geschiehst ausden Kalksteinen, seltener in frcyer Luft in den sogenann-ten Kalkmeilern, die man schichtweise mit Kalksteinenund dem Feuermatcrial aufführt, und in Gruben, wel-che man mit Kalksteinen so anfüllt, daß unten ein Raumfür die Feuerung bleibt; gewöhnlicher und vortheilhafteraber in eigenen Oefen von Mauersteinen von verschiede-ner Form, in würfligtcn, parallelepipedalischen und el-liptischen, die mit Holz, oder in umgekehrt kegelförmi-gen, umgekehrt pyrami'oalischcn, in walzenförmigen, diemit Steinkohlen, Erdkohlen oder ?orf gefeuert werden.Besonders vortheilhafr sind die kegelförmigen Arten vonStichöfen, worin man den Kalkstein mit Stein- oderbraunen Kohlen schichtweise legt und brennt, wo .der ge-brannte Kalk durch die untere Oeffnung immer heraus-genommen, und durch die obere Oeffnung frische Steineund Feuerung nachgetragen werden kann. Ein solcherOfen kann ohne viele Aufsicht und Mühe in stetemGange erhalten werden. Der gebrannte Kalk, der auchjAcderilaff Hecht, muß durch und durch gleichförmig ge-brannt scyn, sich schnell und stark im Wasser erhihen,und ganzlich darin zerfallen. Er muß durchs Brennenalle seine Kohlensaure und sein wesentliches Wasser ver-loren haben. Allein durch gar zu starkes und langesBrennen kann der Kalk allerdings auch verderben, daman ihn dann rodtgebrannr (calx mortu») nennt.Sollte der Grund davon wol in einer Art von Zusam-mensinterung, oder nach Bergman in der gänzlichenEntweichung der Luftsaure zu suchen seyn? Das lehtcrewird durch das vorherangeführre unwahrscheinlich ge-macht.

§. 366.

Die Kalkerde ist für sich allein im strengsten Feuerunschmelzbar, nach -lLhrMKNN und Geyer selbst bei) derGcenS Chemie. I.Tb» ^