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1 (1794)
Entstehung
Seite
240
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IV. Abschnitt.

man auch aus dem an der tust zerfallnen Kalke wiederWasser austreiben. Anfangs hat er auch nur erst wenigKohlensaure.

§. z6a.

Durch das Brennen verlor der rohe Kalk diein ihm enthaltene Kohlensaure und sein Wasser; da-her die Verminderung seines Gewichts. Er zeigt nunnach dem Brennen die ihm von Natur zukommendeAuflösbarkeit im Wasser und alkalische Eigenschaft,da er hingegen als roher Kalk wegen der Kohlensaurein einem mittelsalzigcn Zustande war. Beyin löschen(§- Z57-) zieht der gebrannte Kalk das ihm dargeboteneWasser mit vieler Kraft in sich, und verwandelt es infestes oder CrystallisationS-Wasser. Die dabei) entste-hende Erhitzung laßt sich leicht ans dem oben (h. 213.2.)angeführten Gesetz des Warmestoffs erklaren.

h- Z6Z.

Wenn man den gebrannten Kalk mit nicht zuvielem Wasser löscht, so bemerkt man im Dunkelnwahrend dem löschen an ihm ein leuchten. Beweist diesnicht, dast der gebrannte Kalk Brennstoff enthalte, wel-chen er vielleicht beym Brennen aus der Zersetzung desLichrs eingesogen hat, und daß derselbe bey der Erhitzungdurch den Wärmestoff wieder zum licht werde?

Z64.

Auf die Lebenslust und das Stickgas scheint die rei-ne Kalkcrde keine Wirkung zu haben, und also auch dieatmosphärische Luft nicht weiter zu andern, als daß siedaraus die Kohlensaure und das Wasser in sich nimmt.Was verursacht aber in der frischen Kalktünche den eige-nen Geruch?

Versuche, um zu besiimmeu, was das Löschen des gebranntenKalks für Wirkungen auf die gemeine Luft und die verschie-denen Luftarten hervorbringt, von Hrn. Acharo ; in LrrUschcm. Annaien 1787. B-t. S. ff.

5- Z65.