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1 (1794)
Entstehung
Seite
231
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Erden. szi

H. 345-

Das Wort, Glas, wird sonst in der Chemie auchin einer weitem Bedeutung genommen, und man ver-steht darunter auch überhaupt einen durchsichtigen, imFeuer schmelzbaren, auf dem Bruche dichten und glän-zenden Körper. Mehrere bloß salzigte, erdigte und me-tallische Substanzen können dazu gebracht werden, undnlan hat also salziyte,. erdigte und metallische Gläser.Die bloß erdigten Glaser, wenn sie zumal undurchsichtig,wenigstens nur an den Kanten durchscheinend sind, heißenim Hüttenwesen auch Schlacken (bcorias). Die Ope-ration, durch welche diese Glaser und glasähnliche Kör-per erhalten werden, wird die Verglastmg (Virrikca-tio) genannt; sie ist im Grunde von der Schmelzungüberhaupt nicht verschieden.

§. 346.

DieMctallkalke färben nach ihrer verschiedenen Na-tur das Glas, womit sie zusammengeschmolzen werdenkönnen, mannigfaltig. So hat z. B. das gemeine grü-ne Glas seine Farbe hauptsächlich von den Eisenrhcilendes zu seiner Bereitung angewandten Sandes und derAsche. Man bedient sich daher der Metallkalke zurFärbung der Gläser, zur Verfertigung der künstlichenGlasflüsse und der bünstlichcn iLdelFesteins (Amanta).Ihre Schönheit beruhet aufihrer Härte, ihrer lebhaften,hohen und gleichen Farbe, und der Gleichförmigkeit derganzen Masse, die ohne Blasen und klar seyn muß. DieFeile lind das größere eigenrhümliche Gewicht unterschei-det sie indessen von den wahren Edelgesteincn immer.Die Grundlage aller dieser Glasflüsse ist ein reines,durchsichtiges, hartes Crystallglas oder Straß, dasdurch die Zusätze von Metallkalken beym Zusammen-schmelzen damit gefärbt wird. Der Bleykalk, der. dazu

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