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IV. Abschnitt.
der Verschiedenheit des laugensalzcs und der andern bey-gemischten Flüsse auf allen Glashütten nicht von einerlei)Natur; gewöhnlich enthalt sie salzsaures und vitriolsau-res Alkali. Da aber dem reincrn Glase, das weiß undklar werden soll, doch noch immer etwas Brennliches an-fangt, das durchs Schmelzen nicht ganz verjagt wird,und dem Glase eine Farbe mitthcilt, so entziehet manihm diese durch den Zusatz von etwas Braunstein; auchwol noch, aber mit miuderm Vortheil, durch weißen Ar-senik; wovon dieUrsach bei) diesen Körpern im Folgendenselbst noch wird angeführt werden. Aus der fließendenund gereinigten Glasmasse werden sodann die verlangtenGefäße geblasen und gebildet, oder sie wird sonst durchGießen in die beliebigen Formen gebracht. Das schnellabgekühlte Glas würde aber eine große Sprödigkeit er-halten, und zu vielen Dingen unbrauchbar seyn, wie dieGlastropfen und die Sologncjer Flaschen beweisen.Diese Sprödigkeit rührt von der sehr großen Spannungder Theile des Glases her, welche sie bcym schnellen Ab-kühlen erhalten. Um diese Sprödigkeit zu verhüte», tragtman das fertig gemachte noch heiße Glas, in erhitzten,großen Töpfen, in den Auflösen, der mit dem Calci-nirofen Ähnlichkeit hat und auch wol mit dem Glasofcnverbunden ist, worin das Glas nicht so stark erhitzt wird,daß es wieder weich werden könnte, und worin es nurnach und nach abkühlt und remporirr.
^o. cle arte vltriarig I.. V'Il. et iu eosllem
oblervationes. Rmkkeloä. i6gi. io. Ist). Run-kels Rrs vltriarig experimeutglis, oder vollkommene Glae-machcrkunsi. Frankfurt 1689. 4. Nürnberg 1756. 4.Oeuvres cle ^1. /iochc coutengut jNulieurs we-
rnoires lur Part äs Ig verrerie, lur lg kareucerie, Ig po-terie, l'art cies kor^es, lg nuneralo^ie, etc. ä Paris.'N- I- I! 8. ^ck'manne, Technologie, S. 291. ff. I. F..-Hochgejaugs historische Nachricht von Verfertigung des Gla-ses. Gotha 17^0. z.
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