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1 (1794)
Entstehung
Seite
228
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IV. Abschnitt.

Ingredienzen, nemlich des feuerbeständigen Alkalis undder Kieselerde, von ihrem gehörigen Verhältnis; gegeneinander, und von der dünnen und anhaltenden Schinebznng ab.

Z4Z.

Das gemeine grüne Glas wird aus Asche von har-tem Holze, oder von solchen Kräutern, die viel Alkali ent-halten, und Sande zusammengeschmolzen. Die weißemund feinern Kristallgläser aber werden aus reinem Maliund reinen Kieselarten bereitet. In unfern Gegendenwendet man gewöhnlich das wohlfeilere Gewächsalkali da-zu an; in Frankreich und Italien aber mehr das mine-ralische Alkali; das letztere giebt dauerhaftere und festereGläser, als das vegetabilische. Die hier anzuwendendenkieselartigen Steine müssen vorzüglich frey von Eisenchci-!en seyn.

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Die kieselartigen Steine werden dazu erst zu wie-derholten malen geglühet, und in kaltem Wasser abge-löscht, gemahlen, gepocht, und mit dem Alkali, auch wolnoch mit andern Zusätzen vermengt, welche als Flüssefür die Kieselarten dienen können, als Gyps, einigeNeutralsalze, besonders Salpeter, im Kleinen Borax;oder, um das Glaö dick er zu machen, Bleykalk. DieKieselerde muß aber immer das Uebergewicht haben, unddas Alkali, allein oder mit den andern Flüssen, nie überH der Kieselerde ausmachen. Das Gemenge, worausnun das Glas zusammengeschmolzen wird, heißt derkLmsay, der Glassar;, oder die Friere. Diese wirdvorher, um die Kohlensaure aus dem Alkali zu vertreiben,die das Glas blastgt machen könnte, und um das anhän-gende Phlogiston mehrentheils abzuscheiden, welches demGlase eine Farbe mittheilen würde, in dem Culcimr-Gfen (Glühofen, Aschen ose n!, der entweder besondersgeheizt wird, ooer seine Hitze zugleich mit vom Glasofcn

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