Erden.
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sind sie aber, wie diese, unter einander selbst in ihremGeschmack, in ihrer Auflösbarkeit, Crystallengestalt, undder Fähigkeit, sich zu crystallisiren, so wie in dem Ver-halten an der lufc sehr verschieden. Einige sind so schwer-auflöslich, oder ganz unauflöslich, daß man sie billignicht unter die Salze (§. 28?.), sondern mehr unter dieErden und Steine (H. zzo.) zahlen muß. Ihre Anzahlläßt sich aus der Anzahl der Sauren, mit der Anzahl deralkalischen Erden multiplicirt, bestimmen. Jede Erdeist für eigenthümlich zu halten, welche mit einer bestimm-ten Saure ein eigenes Auttelsalz hervorbringt, das vonallen andern, mit eben dieser Saure bereiteten, verschie-den ist.
§. ZZ5-
Der Sattigungspunct bey der Verbindung einerSäure mit einer alkalischen Erde zu einem Mittclsalzelaßt sich eben so finden, als bey den Neutralsalzcn. Mankann die Erde zu der flüssigen Saure nach und nach tra-gen, wo dann, wenn diese gesattigct ist, die überflüssigeErde nnaufgclöst niederfallt, welche man durchs Filtrirenabsondern und das aufgelöste Mittclsslz durchs Crystalli-siren, oder sonst durchs Abrauchen, scheiden kann.
H. ZZ6.
Die Mittelsalze bestehen also aus einem wahrenSalze, der Saure, und einem Stoff, der eigentlich nichtsalzarrig ist, der Erde, die aber mchrentheils durch dieVerbindung mit jener an der Nacnr ihres Auflösungs-mittels so Antheil nimmt, daß sie jetzt in einem salz-artigen Zustande erscheint. Alle im Wasser auflösbareMittelsalze können daher einen Beweis von der aneignen-den Verwandtschaft (§. 46.) geben. Die im Wasserwenig oder gar nicht auflösbaren mittclsalzigen Verbin-dungen können wir eben deswegen auch nicht crystallisirtdarstellen, sondern sie schlagen sich bey ihrer Entstehung
aus