s l6 III. Abschn. Von den Salzen im Allgemeinen
Bey genügsamen Zugang der letzten: aber ist es selbst ent-zündbar und verbrcnnlich. Auch vermittelst des clectri-schen Funkens kann es dann zur Entzündung gebrachtwerden. Es ist leichter als atmosphärische Luft, undes wiegt ein Pariser Cubikzoll davon bei) >o° R. und28 Zoll Barometerstande 0,27488 Gr. (franz.). Esverbindet sich mit der atmosphärischen Luft, mit der Le-bensluft und dem Stickgas, ohne zersetzt zu werden. Eswird aber wahrscheinlich mit diesen Luftarten nur ver-mengt, nicht vermischt und aufgelöst. Das kohlensaureGas tritt damit augenblicklich zu einer festen Substanzzusammen, und beide verlieren unter Erwärmung ihrenluftförmigen Zustand. Von dieser Verbindung werdenwir in der Folge bey der speciellern Betrachtung der koh-lensauren Alkalien handeln.
§. Z2I.
Die Basis dieses Gas ist reines Ammoniak, undwahrscheinlich auch etwas Wasser. Durch die Erwär-mung des ätzenden Salmiakspirirus wird dem Wasserdesselben das Ammoniak entzogen, das in Verbindungmit dem Wärmestoff die Gasgestalt annimmt. Es läßtdiese seine gebundene Warme wieder fahren, sobald esmir Stoffen zusammenkömmt, die seine Basis in sichziehen, wie Wasser, Eis, Kohlensäure, Saure über-haupt, und muß dabcy nach dem oben angeführten Ge-fetze (§. 2iz. 6.) nothwcndig Wärme erzeugen, die aberim Falle mit dem Eise von dem werdenden Wasser vonneuem verschluckt wird.
H. Z2S.
Das Ammoniakgas erläutert auch die Bereitung desatzenden Salmiakspirirus, und die Ursach, warum ernicht ohne Wasser erhalten, und warum überhaupt dasatzende flüchtige Alkali nicht in fester Gestalt dargestellt
wer-