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1 (1794)
Entstehung
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201
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und den Alkalien insbesondere. 2 v 1

Menge des aufgelösten Salzes ist, wenn anders die übri-gen Umstände gehörig beobachtet werden. Auch die un-merkliche Ausdünstung ist hier bey kleinem Salzportionensehr nützlich. Wenn sich bei,in völligen Abkühlen dieCrystalie gebildet haben, so läßt man das Uebrige derAuflösung, oder die Salzlauge, davon ablaufen, nimmtdie Crystalle heraus und trocknet sie im Kleinen zwischenLöschpapier, im Großen auf Horden. Bey manchem istes nöthig, sie vorher mit kaltem Wasser abzuspühlen.Die übrige Lauge enthält oft noch eine beträchtliche Men-ge des schon crystallisirten Salzes oder eines andern, dasweniger Wasser zu seiner Auflösung erfordert, und mankann durch eine weitere Behandlung, durch Abrauchenund Crystaliisircn, alle Salztheile völlig aus derselbenausscheiden.

Nöthige Erinnerungen wegen des Trocknens der feuchten Salz-crystalle bey kleinen Portionen aus Auflösungen, deren Gehaltman genau wissen will, auf und zwischen Löschpapier.

§. 297.

Das Crystallisiren muß in solchen Gefäßen gesche-hen , auf welche die Salzlaugen keine auflösende Kraftäußern, oder welche diese nicht verunreinigen können.Im Kleinen schicken sich zum Abrauchen und Abdunsten,gläserne, porcclläncne oder irdene, die aber von gutemThone, fest gebrannt und gut glasurt seyn müssen. Dieerstem stellt man ins Sandbad, oder sonst an einen mäßigwarmen Ort. Das Abkühlen kann in eben diesen Ge-fäßen geschehen, oder in glasurtcn Schüsseln. Im Großenwerden nach Beschaffenheit der Auflösbarkeit der Stoffein den Salzen und anderer Umstände bald bleyerne, baldzinnerne, bald kupftrne, bald eiserne Kessel und Pfan-nen zum Abrauchen, auch wol zum Abkühlen gebraucht;das letztere kann aber gewöhnlich in hölzernen Gefäßen,welche man WachsgcWe nennt, geschehen.

N 5 §. 298.