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1 (1794)
Entstehung
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und den Alkalien insbesondere. 19 9

Salztheile, die in der vorigen Menge nicht mehr aufge-löst bleiben können, ab, und bilden Crystalle. Bei) derandern Art von balzen hingegen, würde dies Verfahrennicht anwendbar seyn, um Crystalle zu erhalten, weil daskalte Wasser fast so viel auflöst, als warmes. Hier mußman also durchs Abranchen das Auflösungsmittel selbstvermindern, um so die Salztheile zu nöthigen, sich ab-zuscheiden. Es entstehet hier in der Auflösung bcy dem'Abranchen auf der Oberflache ein Dämchen (euticulg),das aus den sich hier abscheidenden festen Salztheilcn ge-bildet wird, die nothwendig hier zum Vorschein kommenmüssen, weil die Verminderung des Auflösungsmittelsnur unmittelbar an der Oberfläche geschiehet. Nimmtman dies Hautchen weg, oder sinkt es, wegen des durchAnhäufung der Salztheile vermehrten Gewichts, zu Bo-den, so entstehet bcy fortgesetztem Abrauchen ein neues,und dies gehet so lauge fort, als noch Flüssigkeit übrig ist.

Bcvspiele an der Crvstallisirung des Salpeters und Koch-salzes.

§- 294.

Niemals kann man durch das Abrauchen so großeund ansehnliche Salzcrystalle erhalten, als durch das Ab-kühlen bey andern Salzen erlangt werden; weil im ersiernFalle die Entstehung der Crystalle nur lediglich nachMaaßgabe der Verminderung des Auflösungsmittels be-wirkt wird, die nur allein au der Oberflache geschehenkann. Das Abrauchen bewirkt bey den Salzen, die sichdurchs Abkühlen crystallisiren lassen, nicht so gut, oder,wenn das Salz in wenig heißem Wasser auflöslich ist,gar keine Crystalle, sondern nur unförmliche Salzklum-pen. Indessen ist das Abrauchen bey ihnen allerdingsdann auch nothwendig, wenn die wasscrigte Auflösungauch nicht einmal in der Kalte gesattiget ist. Man kannaber dann das Abrauchen nicht jederzeit bis zum Hauc-

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