Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
186
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Z86 II. Abschnitt.

Verwandlung in Erde hat beweisen wollen; in seinennach Herrn Vcigelu Ueberseyung, Th. II. S. 29. ff. woman die hieher gehörigen Schriftsteller vom Hrn. lveigelangezeigt findet.

H. 276.

Die Verwandlung des Wassers in elastischen undunsichtbaren Dampf gab schon altern Naturforschern undChemisten zu der Meinung Anlaß, daß die Luft selbst ausdem Wasser entstanden und Wasser im luftförmigen Zu-stande sey. Diese Vermuthung glaubte man durch diePhänomene der Windkugel oder Aeolipila noch mehr be-stätigt, wo der daraus hervortretende Wasserdampf ver-mögend ist, das glimmende Docht eines Lichts wieder zurFlamme zu erwecken, Kohlen im Glühen zu erhalten,und die Gluth zu verstärken. Uebrigens kannte man kei-ne Erscheinung, aus der man die elementarische Beschaf-fenheit und Einfachheit des reinen Wassers aufzugebengenöthigt gewesen wäre.

H. 277.

Erst seit dem Jahre 1784. machten die von HerrnCavendlsh und IlVarc in England, und von Hrn.L.a»NSlsier, de la place und Monge in Frankreich ange-stellten, und seit der Zeit vielfach wiederholten und ab-geänderten Versuche, die bisher angenommene Meinungvon der Einfachheit des Wassers zweifelhaft, und lehr-ten neue Veränderungen kennen, die das Wasser erleidenkann. Wir wollen hier erst einige von diesen Versuchenbeschreiben, die Umstände, die dabey stattfinden, ange-ben, die erhaltenen Producte kennen lehren, und danndie Schlüsse und Erklärungen, die man daraus gemachthat, folgen lassen.

H. 278.

Man schütte destillirtes Wasser in eine kleine gläser-ne Retorte, lege sie in ein Sandbad ein , kütte den Hals

der