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II. Abschnitt.
V?estrumb Anleitung zur Prüfung eines Mineralwassers;in feine» phvf. choin. Abhandlungen, B. I H. !I. S. 71. ff.Phvsikaüsch - chemische Beschreibung des Wildungcr Brun-nen — von (5. -H, Stucke, mit einer Vorrede vom Berg-comm. U?estlumh. Leipzig 1791. 8. Tabellen über den Ge-halt der in neuesten Zeiten untersuchten Mineralwasser, vonIch» Christ, Xvilh. Remlcc. Erfurt 1791.
§. 274.
Um zu genauen chemischen Versuchen sich noch reuueres Wasser zu verschaffen, als wir irgendwo in derNatur antreffen, muß man das Wasser einer Destilla-tion unterwerfen. Man wählt dazu die reinem atmo-sphärischen Wasser, als Schnee- oder Regenwasser,oder reines Brunnenwasser, und destillirt es aus einerreinen gläsernen Retorte im Sandbade, oder einer rei-nen kupfernen Blase mit zinnernem Helme und Röhre,bey einem mäßigen Feuer, wobey'man die zuerst über-gegangenen Autheile Wasser wegen der, vicüotcht damitverbundenen, flüchtigen Theile, weggießt, undzumAus-spühlen der Vorlagen anwendet. Man endiger die De-stillation, wenn ohngefähr zwey Drittel oder drey Viertelüberdcstillirr worden sind. Dies destilliere VOaster(aqua üsstilluta communis, VlsVssa comm>) muß manin reinen, mit destillirtem Wasser ausgespühlten, glä-sernen Flaschen aufbewahren, die man aber nicht mitKork zustopft, sondern mit Papier überdeckt. Das ge-wöhnliche destillirte Wasser ist inzwischen noch nicht voll-kommen und absolut rein, indem es mit der Zeit auch einegewisse Verderbung erleidet, und dann von einigen ge-genwirkendcn Mitteln verändert wird, was reines Was-ser nicht thun sollte.
S- U9elgcls ckcmisth - mincval. Zbeob. Th. I. S. 81. undN'estrttmbs phpst chcm. Abhanvl. Heft 2. S. 207.
§. 275.