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1 (1794)
Entstehung
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181
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Allgemeiner verbreitete einfachere Stoffe. 181

eigentlichen expansibeln Flüssigkeit, in VOasserdampfüber. Der Wasserdunst verliert seinen expansibeln Zu-stand durch mechanische Zusammendrückung und durchAbkühlung, und wird zum Nebcl niedergeschlagen, undeben deswegen ist eine größere Hitze zum Sieden desWassers, oder zur Dampfbildung unter dem Drucke der .Atmosphäre nöthig, als ohne diese im leeren Räume.Je größer der Druck der Luft auf die Wasserfläche ist,desto mehr latenter Warmestoff ist nöthig, lim der Basisdes Wasserdampfs eine der Luft gleiche Elasticitär zu ge-ben. Die Verwandlung des Wassers in Dampf gcschie-hct indesseil nicht bloß beym Sieden, sondern in jederTemperatur; nur daß bei) bleibendem Druck der Atmo-sphäre desto weniger Basis mit einerley Quantität vomWärmestoff in elastischer Form erhalten werden kann,je niedriger die Temperatur ist.

H. 269.

Die Verdunstung des Wassers nimmt durch Ver-dünnung der Luft und durch Erhöhung der Temperaturzu. Wenn also Wasserdunst in der Atmosphäre befind-lich ist, und es nimmt der Druck derselben bey bleibenderTemperatur zu; so muß ein Theil des Dampfes zersetzt,oder ein Theil seiner Basis als concretes Wasser nieder-geschlagen werden; eben dies muß bey bleibendem Druckder Atmosphäre durch Verminderung der Temperatur er-folgen, wo, wenn die Abkühlung bis unter dem Gefrier-punct stattfindet, die ausgeschiedene Basis des Wasser-dampfes, als festes Wasser (Schnee, Reif) zum Vor-schein kömmt.

§. 270.

Auf diese wechselseitige Zersetzung und Bildung desWasserdampfs in der Luft gründen sich die bekanntenPhänomene vom Sichtbarwerden unseres Hauchs in kal-

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