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1 (1794)
Entstehung
Seite
180
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ll. Abschnitt.

Wasser. Brennbares Gas.

266.

Das VOasier (sgua, V) ist im Zustande seinerReinigkeit eine farbcnlose, unschmackhafte, geruchlose,dnrchsichrige, unenrzündliche Flüssigkeit, die nach HerrnZimmermantts und Micks Versuchen allerdings ecwaSElasticität besitzt und compressibel ist.

Uebcr die Elasticität des Wassers, theoretisch und historisch ent-worfen, von L» 2ss N?. Zimmermann. Leipzig 1779. 8-

H. 267.

Das Wasser gehört zu den schmelzbarsten Substan-zen : nur bey einer Verminderung der freyen Warmema-terie, oder bey einer Kalte, von 32 Gr. nach Fahrenh.fangt es au fest oder zu 5Lis zu werden und zu gefrieren.Die Entstehung des Eises ist im Grunde eine Art vonCrystallisation, und in der That nimmt das Wasserauch beym Gefrieren, unter den gehörigen Umstanden,eine regelmäßige Gestalt und ein bestimmtes Gefüge an,so daß es nach Herrn von bNairan aus Nadeln besteht,die sich unter Winkeln von 60 bis 120 Grad durchkreu-zen. Von dieser bestimmten Gestalt, welche das Eis er-halt, ist die starke Ausdehnung desselben wahrend der Ent-stehung, und das verminderte specifike Gewicht herzulei-ten. Durchs Gefrieren wird auch die Luft aus dem Was-ser ausgeschieden, die manchmal zu besondern Erscheinun-gen im Eise Anlaß giebt.

S. Gage clnmlgue et concoräanee äs trolz

reines. I'om. I. S. 78. 79. I. II.

§. 268.

Das Wasser ist in der Hitze flüchtig und verwandeltsich beym Sieden in Dampfe. Es geht nun durch Ver-bindung mit mehrerm Warmestoff in den Zustand der

eigent-