Allgemeiner verbreitete einfachere Stoffe. 149
H. 217.
Ich bestimme diese Wärmeleitende Kraft durch dasVermögen der Körper, bey übrigens gleichen Umstanden,die Abkühlung eines in ihnen eingeschlossenen erhitztenKörpers schneller oder langsamer zuzulassen. Der Kör-per, der diese Abkühlung schneller zuläßt, ist ein bessererLeiter, als der, welcher sie langsamer, oder in längererZeit zulaßt; und es stehen ihre Leitungskräfte für dieWärme im umgekehrten Verhältnisse der Zeit dieser Ab-kühlung. Im gemeinen Leben nennen wir schlechte Leiterfür die Wärme, wie z.B. Wolle, Federn, Haare, Pelz-werk, Scroh, u. dergl. warme, auch warmhaltendeKörper. Versuche über diesen Gegenstand, und übesdie Bestimmung der wärmeleitenden Kräfte verschiedenerKörper haben Richmann, Thompson, InZLNhouß,.Achard, picree und Mayer angestellt.
Experiments upoir best, by- Lolon. 8»r Lenf. -käom-x/o», in den x/stio/. p. I. >786, und I.cinä.
1786. 4.; Ebendesselben Experiments upon best, eben-daselbst i?y2. ? I. S. 48. Versuche über' die Warme, vornGeneralmajor Herrn Bens, Thompson; im Journal derPhysik, B- VI>. S. 246. ff. Ingenhoust über die Lei-tungskräfte der Metalle für Warme; in Gren's Jonen, derPhysik B. I, S. 154. Versuche zur Bestimmung der Grade,bep welchen die Flüssigkeiten Ableitet der Warme sind, vomHrn. Dir. Ackard, in Trells ehem. Ann. 1787. B ll«,S. 195. ff. S. 291. ff Ueber die Gesetze und Modifikatio-nen des Warmcstoffs, von Joh, Tob. Mayer, Erlangen:79t. S. 228. ff. Ueber das Gesetz, welches die Leitungs-kräfte der Körper für die Wärme befolgen, von Hrn. H. R.Mayer; in Grcn s Journal der Physik, B. lV. S. 22. ff.pictet a. a. O Cap. 4 5. 6. Entwurf zu e.ine?: Tafel für di--/wärmeleitende Kraft der Körper, von Herrn von Humboldt;in Trells chem. 2lnn. 1792. B. I. S. 42z. ff.
§. 218.
Die wärmeleitende Kraft der Körper hängt haupt-sächlich von dem Vermögen derselben ab, die strahlende
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