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1 (1794)
Entstehung
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145
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Allgemeiner verbreitete einfachere Stoffe. 145

H. 210.

Da nun die dem schmelzenden Eise, oder dem sie-denden Wasser mitgetheilre Warme keine höhere Tempe-ratur, keine vermehrte Wirkung auf unser Gefühl oderaufs Thermometer darin hervorbringt, sondern ihre ther-mometrisehe und erwärmende Kraft dadurch ganz ver-liert, daß sie das feste Wasser in tropfbarflüssiges, oderdieses in Dampf verwandelt, so nennt man sie deswegenunmerkbare, verborgene, auch wol gebundene VOarsmemarerie (calnr inl'sni'itziliz, Iäten5, ilxstuz). Die.Quantität der Warmetheilchen nemlich, die zur Aende-rung des Aggregatzustaudes des festen Wassers in liqui-des, oder des liquiden in dampfförmiges verwendet wer-den muß, muß für das Thermometer und das Gefühlverloren gehen; und in der That kömmt sie auch wiederzum Vorschein, wenn der Dampf des Wassers zumtropfbarflüssigen Wasser durch Zusammendrückung, oderdas flüssige Wasser plötzlich zmy Gefrieren gebracht wird.

H. zri.

Man muß aber die unmerkbar gewordene War-mematerie (§. 210.) in der doppelten Hinsicht unterschei-den, als adhänrende und als chemisch gebundene.

Die von dem Eise bey seinem Uebergang zum tropfbar-flüssigen Wasser, oder von diesem bey seiner Verwand-lung in Dampf verschluckte Warmematerie hat zwardarin ihre Strahlung verloren; aber die Verbindungderselben darin mit den Wassertheilen, oder mit der Ba-sis, ist doch so, daß jeder kältere Körper von einer nie-drigem Temperatur sie schon entzieht, oder daß keine che-mische Wirkung nöthig ist, um sie zu trennen. DieseSchmelzungs - und Verdampfungswarme ist also imGrunde nur adharirend, nicht chemisch gebunden. Diechemische Bildung des Warmestoffs findet bey der Bil-Gkcns Chemie. I-Th. ^ dung