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1 (1794)
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144
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II. Abschnitt.

steigt nicht höher, soviel Warmetheilchcn ihm auch zuge-führt werden; aber es schmelzt nach und nach, und erstdann, wann dies durchaus geschehen ist, steigt dasThermometer alimählig höher. Man erhitze ferner tropf-barflüssiges Wasser von 32 Gr. Fahrcnh. in einem Ge-fäße über dem Feuer, so steigt das Thermometer, dashineingehängt worden ist, nach und nach höher, undgelangt endlich an den Siedepunkt, wenn das Wasserzum Kochen gekommen ist; aber nun tritt wieder einStillstand desselben ein, und es steigt nicht höher, derdem Wasser zngcführte Wärmestrom mag noch so großseyn, so lange nur das Wasser das Thermometer um-giebr. — Oder man vermische ein Pfund Schnee, des-sen Temperarur 32 Grad Fahr, ist, mit einem PfundeWasser von 120 Grad; die Temperatur des Gemischeswird nicht 76 Gr. werden, sondern .32 Grad bleiben. —Oder man vermenge 8 Pfund Eisenfcile von 300 Gr. F.mir i Pf. Wasser von 212 Grad; die Temperatur wirdnicht 29öS Gr. werden, sondern 212 Gr. bleiben.

209.

Der auf das Eis von 32 Gr. Fahr, wirkende War-mestrom erhöhet also diese Temperatur des Eises eben sowenig über den Gefrierpunct, als der auf das tropfbar-flüssige Wasser wirrende es über den Siedepunkt erhitzenkann. Die Wirkung der Wärmerheilchen auf das Eis ,schränkt sich also darauf ein, die Form oder den Aggre-gcuzustand des Eises zu verandern, und es in tropfbar-flüssiges Wasser zu verwandeln; so wie die Wirkung der-selben auf das troprbarflüssige Wasser bey der Siedhitzeebenfalls sich darauf einschränkt, es in Dampf zu ver-wandein. Solange diese Verwandlung dauert, bleibtdas Thermometer im erstcrn Falle auf dcm Grsrierpunkt,im andern auf dem Siedepnncte unverändert stehen.

§. 2l0,