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II. Abschnitt.
dung der Luft- oder Gasarten statt, die weder durchDruck von außen her, wie der Dampf, noch durch eineniedrigere Temperatur, wie der Dampf und das tropf-barflüssige Wasser, ihres expansiven Warmcstoffs beraubtwerden können.
§. 212.
Es ist nicht bloß das Wasser, was bey der Aende-rung seiner Forin Warmcstoff verschluckt oder wiederentlaßt, sondern es findet dies bey allen Körpern statt,wenn sie eine Acnderung ihrer Form erleiden. Es kannalso die Warmematerie auf eine höchst mannigfaltigeWeise bald frey und fühlbar, bald wieder unmerkbarwerden; es kann also Erhitzung und Erkaltung in sehrvielen Fallen bloß durch die Veränderung hervorgebrachtwerden, welche die Körper in Absicht ihrer Form er-leiden.
H- 2IZ.
Aus den bis jetzt angestellten Versuchen lassen sichfolgende sechs Gesetze über die Verschluckung und Ent-wickelung des Warmestoffs festsetzen, und daraus vielein der Folge vorkommende Phänomene der Erhitzung undErkaltung bey der Verwandlung der Form der Körpererklaren:
1) Die freye Warmematerie wird zur unmerkbarenin Körpern, die aus dem Zustande der Festigkeit in dender Liquidität übergehen.
2) Wenn liquide Körper zu festen Körpern gerin-nen oder verdickt werden, so entlassen sie den vorher dar-in unmerkbar enthaltenen Warmestoff, und es entstehtErhitzung.
z) Der