Allgemeiner verbreitete einfachere Stoffe. 14z
§. 207.
Die Wirkung des Warmestoffs auf andere Kör-per, Ausdehnung derselben zu einem größern Inbegriff(§. ryo.), Schmelzen der festen Körpers. 106. ff.),und Verwandlung in cxpanstbele Flüssigkeiten, in Dampf-oder Gasform (§. l zo. ff.), ist Folge der Expansivkraftseiner Theilchen. Ohne den Warmestoff würden alleKörper unserer Erde im Zustande der Festigkeit seyn.Durch die Dazwischenkunft desselben aber kann die Kraftder Cohasion, die ihre Theilchen zu einem festen Körpervereinigt, so weit vermindert werden, daß sie Verschieb-barkeit in einem hohen Grade erhalten, und also flüssigwerden. Der geringe Grad der Expansibilitat oderElasticitat, den die tropfbar flüssigen Substanzen äußern,ist bloß Folge des mit ihnen verbundenen Wärmesioffs,der, wenn er sich in größerer Menge mit ihnen verbin-det, sie in eigentlich sogenannte elastische Flüssigkeiten,in Dampf oder Gas, verwandelt, wovon schon oben(h. lzo. ff.) gehandelt worden ist.
H. 208.
Der Warmestoff, der in den Körpern durch seineVereinigung damit die vorgenannten Wirkungen (§. 207.)hervorbringt, verliert dadurch seine Strahlung, undalso seine wärmemachende Kraft auf unser Gefühl, undseine thermometrische Wirkung. Es sey z. B. eine Massegestoßenes Eis in einem Gefäße so weit erkaltet, daß einhineingestelltes Thermometer ro Grad Fahrenh. anzeige.Man bringe das Gefäß in ein geheiztes Zimmer, so daßdie kalte Masse nun einem beständigen gleichförmigenWarmestrome ausgesetzt sey. Das Thermometer wirdnun nach uuo nach bis 22 Grad steigen, aber hier stillestehen, wenn auch gleich der Warmcstrom, der dem Eisezufließt, der nemliche bleibt. Dle Temperatur des Elses
steigt