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1 (1794)
Entstehung
Seite
139
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Allgemeiner verbreitete einfachere Stoffe, t z 9

von gleichem Volum und gleicher Temperatur sich nichtumgekehrt verhalten können, wie die clgenchümlichen Ge-wichte dieser Körper.

H. 20z.

So lange zwey Körper völlig gleichartig bleiben, sokann es gar keinem Zweifel unterworfen seyn, daß,wenn die Temperaturen derselben gleich sind, die absolu-ten .Quantitäten des freycn Wärmcstcffs sich darin ver-halten wie die Volumina, oder auch wie die Massen derKörper.

H. 204.

Es folgt hieraus, daß, wenn zwey gleichartige Kör-per von ungleichen Temperaturen mit einander gleichför-mig vermengt werden, sich die Warmctheilchcn beiderzusammen gleichförmig durch das ganze Gemenge ver-breiten, und die Verthcilung des Ueberschufses des Wär-mestoffs im wärmern Körper den Volumen oder Mas-sen derselben proportional seyn müsse, wie auch die Er-fahrung bestätigt, wenn man zugleich das in Anschlagbringt, was während dem Zusammenmischen an die um-gebende kuft oder das Gefäß tritt.

§. 205.

Wenn hingegen Körper von ungleicher Art in ver-schiedenen Temperaturen mit einander vermengt werden,so vertheilt sich, der Erfahrung zu Folge, der Ucber-schuß des wärmern weder nach Verhältnis der Gewichtedieser Körper, noch nach Verhältnis ihrer Volume, undes sind ungleiche Quantitäten der freyen Warmethcilchcnuöthig, um in gleichen Gewichten oder Volumen gleicheVeränderungen der Temperatur zuwege zu bringen.Wenn z. B. 1 Pfund Quecksilber mit l Pfund Wasser,das eine höhere Temperatur hat, als jenes, mit einander

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