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1 (1794)
Entstehung
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140
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140 . U. Abschnitt.

zusammengerührt werden, so wird die Warme des Ge-menges allezeit größer seyn, als das arithmetische Mittelder vorigen Temperaturen; wenn aber das Quecksilberheißer ist, als das Wasser, so wird die Temperatur klei-ner seyn, als das arithmetische Mittel. Ist das Queck-silber r io Grad Fahrenh., und das gleich große GewichtWasser 44Gr., so wird die Temperatur des Gemengesnicht 77 Gr. werden, wie sie werden sollte, wenn sichder Ueberschuß des frcyen Wärmcfluidums unter beideMassen gleichförmig vcrtheilte; sondern sie wird nur47 Gr. Wenn hingegen das Quecksilber 44 Gr. Fahrenh.nud das gleich große Gewicht Wasser nc> Gr. Warmehaben, so wird die gemeinschaftliche Temperatur 107 Gr.Wenn also das Quecksilber nur 6z Grad durch Verrhei-lung vcrstcrt, so gewinnt das Wasser nur z Grade,nnd wenn hinwiederum das Wasser z Gr. verstert, sogewinnt das Quecksilber 6z Gr. Man schließt also, daßso viel frcye Warmerheilchen, als das Wasser von einergegebenen Temperatur um 1 Gr. warmer machen können,ein eben so großes Gewicht Quecksilber von eben dieserTemperatur um 21 Gr. erwärmen, und daß, wenn Was-ser und Quecksilber bei) gleicher Temperatur gleiche Ge-wichte haben, die frcyen Warmerheilchen in jenem sichzu denen in diesem verhalten, wie 21 : r, oder wie1, ooc> : 0,047.

§. 206.

Dies Verhältnis; der Quantitäten freyer Wärme-thesschen in ungleichartigen Körpern bcy gleicher Tempe-ratur und gleichem Gewicht nennt man die specisischeXDärme (ealor specillcuz) nach Hrn. Wilsc, oder die^ompararive Wärme, auch die Lapacicär für War,Nie, nach Hrn. Crarvford. Bestimmt man dies Ver-hältnis; bei) gleich« in Volum, so nennt es Hr. Wüöc dierelative Wärme. Man bestimmt nach dem vorher

(§. 205.)