Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
117
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt, i ^ 7-

und führt es in senkrechter tage auf das Gesimse der Wan-ne , wo man es über eine Ocffnung in demselben hinstellt.Der Druck der äußern Atmosphäre halt das Wasser inder Vorlage zurück; und so auch das Quecksilber, wenndessen Säule nicht über 28 Zoll hoch ist. Die sich ent-wickelnde tust geht nun hernach bey ihrer Entbindung ausder Mündung der unter dem Trichter des Traggesimsesbefindlichen Röhre als Blasen durch die Qeffnung, steigtwegen ihres weit geringem specifischen Gewichts in dieFlüssigkeit der Vorlage in die Hohe, und treibt diesedurch ihre Schnellkraft heraus. Wenn die Vorlage mitLuftart angefüllt ist, so schiebt man, nach der vorher be-schriebenen Art, eine andere mit Wasser oder mit Queck-silber gefüllte an ihre Stelle.

H. 165.

Will man den mir der Luft angefüllten Glascylin-der besonders aufheben, so senkt man einen porcellänencnoder hölzernen Teller, oder eine Tasse waagerecht in dieFlüssigkeit, womit die Wanne angefüllt ist, und führtdie Vorlage senkrecht darauf, wo man sie dann mit derFlüssigkeit gesperrt auf dem Teller stehend auf die Seitesetzen kann. Um in cnghalsigte Flaschen die Luftart auf-zufangen, dienen knrzröhrigce flache Trichter, welche manin die Ocffnung jener steckt, und damit nach der ange-zeigten Art auf das Loch des Traggesimses führt. ZurAufbewahrung der Luft in diesen Flaschen stopft man ihreMündung unter dem Wasser der Wanne mit einemKork- oder eingeriebenen Glasstöpsel zu, und verklebt sienoch mit Wachs. Um eine Luftart aus einer Flascheoder Vorlage in eine andere zu bringen, so stellt mandiese mit der Flüssigkeit der Wanne gefüllt auf das Trag-gesimse, bringt jene mit ihrer Mündung nach unrcn ge-kehrt, in senkrechter Stellung, in die Flüssigkeit, öffnetsie unter derselben, führt ihre Mündung nach und nach

H z unter