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1 (1794)
Entstehung
Seite
116
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-ii 6 I. Abschnitt. Nölhige Vorkenntnisse

§. 162.

Zur Entwickelung luftförmiger Stoffe Key Auflösun-gen , wo man eben mit keiner äußern Wärme zu Hülfezu kommen braucht, kann man die sogenannte Enrbm--dttnczsflasche anwenden. Sie besteht aus einem weißenstarken Glase, mit einem eingeriebenen Glasstöpsel, undhat oben zur Seite noch eine andere Qeffnung, in welcbereine gläserne krumme Röhre, entweder durch eine messin-gene Schraube luftdicht befestigt, oder in den an derOeff-nung augebrachten Hals eingeschmirgelt ist. Die Mün-dung der Röhre bringt man unter den Trichter der Wan-ne, während die Auflösung in der Flasche vor sich geht.

H. i6z.

Als Vorlagen gebraucht man zur Aufsammlung derentwickelten Luftart allerlei) Flaschen und gläserne Glocken,vorzüglich aber Glasc^lmder von verschiedener Größezmd Höhe, welche au dem einen Ende entweder ganz zu,oder besser mit einem eingeriebenen Glasstöpsel versehen,an dem andern aber offen sind. Ihr Durchmesser mußihrer Höhe proporciouirc seyn, damit sie fest stehen. IhreHöhe überhaupt muß sich immer nach der Tiefe der Wan-ne richten, um sie darin ganz untertauchcirzu können.

H. 164.

Bep der Aufsammlung selbst sind nun allerlei) Handzgriffe uöthig, mit welchen man sich bekannt machen muß.Man taucht nemlich erst das Glas, welches als Vorlage(H. 16z.) dient, so in das Wasser oder in das Queck-silber der Wanne, daß es gänzlich damit angefüllt wird,und gar keine Luft in demselben übrig bleibt. Man er-langt dies, wenn man es senkrecht, mit seiner Qeffnungnach oben, unter die Flache des Wassers oder Quecksil-bers stellt. Mau kehrt hierauf das Glas unter dem Was-ser so um, daß seine Mündung nicht daraus hervorkomme,