zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt, i r z
gegen die Natur der Verflüchtigung, fehlerhaft, und des-wegen auch mir Recht abgeschafft.
Gewissermaßen gehört die Thee> s-bwelere)? hieher, von der imFolgenden wird gehandelt werden.
Zur Ausscheidung des Quecksilbers aus dem Qu ckb 'en wird inden Amalgamirwerten die unterwarrsgehende Desi.llation mitvielem Vortheile anaewendet.
Von l'orn über das Anqmcken. Wien 1786. 4. S. 15 6. Vab.XVtlI.
Pneumatisch- chemischer Apparat.
§. 157-
Die so wichtigen und interessanten Entdeckungender lnfrförmigen Stoffe in der neuern Epoche der Chemiehaben eigene Werkzeuge nöthig gemacht, um jene beyden Destillationen igo. 154.), bey den Auflösun-gen (H. 56.), oder bey andern Operationen, wobey siesich entwickeln, bequem und leicht auffangen zu können.Man begreift die hiezu dienenden Werkzeuge unter demNamen des pncumarstW-ckemiffhen Apparars Op-xararuz pneumarn- cb?nn'L!>8). Die Entbindung undAnfsammlung der mehrcsten luftförmigen Stoffe gesche-het im Grunde durch eine Art von Destillation; nur daßdie eigenthümliche Beschaffenheit der Lustartcn, nach Westcher sie eine permanent-elastische Flüssigkeit sind, fernerdas nochwcndige Erfordernis, die atmosphärische Luftganzlich auszuschließen, und andere Umstände nothw ndstgerweise eine eigenthümliche Einrichtung nöthig machen.
158.
Jede Luftart ist stets specifisch leichter als irgend eineandere tropfbare Flüssigkeit, und steigt daher in dieseraufwärts. Auf diesen Satz gründet sich das Wesent-lichste beym pneumatisch - chemischen Apparat. Das ersteStück ist demnach eine ovale von Holz oder auch
GnmS Chemie. l.TH.