I. Abschnitt. Nvthige Vorkenntnisse
mancher luftförmigen Stoffe i zo.) in der Hitze, darfman nicht immer dieDestillirgefaße ganz genau verschlie-ßen, indem auch der Gebrauch großer Vorlagen und derVorstöße das Zersprengen oft nicht verhindern kann. Zudein Ende ist es rathsam, in die Vorlage oder in denVorstoß zur Seite ein kleines koch zu graben, das zuAnfang der Destillauon offen bleibt, und erst geschloffenwird, wenn die am mchrestcn elastischen Dampfe etwasnachlassen.
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Zu eben diesem Zweck dient auch der TVouiftscheDestillir-Apparat, bey welchem aus der ersten Vorlage,die an der Retorte liegt, eine gekrümmte gläserne Röhrein eine zweyte Vorlage, aus dieser wieder eine andere ineine dritte Vorlage u. s. w. und zuletzt in die frcye Lufttritt. Um aber auch die bey den Destillationen zu gleicherZeit sich entwickelnden Gasarten mir auffangen zu kön-nen , ist der sinnreiche Destillir-Apparat des HerrnVSisser besonders zu empfehlen. .
in ven IVzi/o/l Vol. t. Vit. zo. S-
5'7 lf- . ...
'praits elemeiit. lle LInmle. '1°. II. S. 4ZI. ff.
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Die unterwärts gehenden Destillationen (§. 149.)wurden so angestellt, daß man die Hitze obcrwartö an dieKörper brachte, deren Dampfe man sammlen wollte.Man stellte zu dem Ende zwei) Töpfe umgekehrt aufein-ander, mir einem dazwischen liegenden durchlöchertenBleche, auf welches man die zu destillirenden Körper legte.Der oberste Topf wurde durch Kohlen oder Holzfeuererhitzt, und die hervorgetriebencn Dampfe sammletensich im untersten Gefäße, das daher in die Erde versenktstand. Diese Art ist, wie man leicht einsehen kann, ganz
gegen