lic> I.Abschnitt. NvchigeVorkenntnisse
die in der Mitte einen kugelförmigen Bauch hat, an demeinen Ende kegelförmig zulauft, und an dem andern wei-ter ist. Jenes steckt in der Vorlage, und in diesem derHals der Retorte. Sonst nimmt man auch abgesprengtekegelförmige Halse der Retorten zu Vorstößen. BeyDestillationen aus großen Retorten im Galeercnofenführt man auch wol zwischen den Vorlagen und dem Ofennoch eine eigene Mauer auf, um jene vor der Hitze desOstens mehr zu schützen. Die )Dc!Fciscbc Abkühlunas-methode laßt sich auch mit Vortheil auf die Destillatio-nen durch Recorten anwenden. Um die Vorlagen bequemstellen zu können, dient der DestlUtrbnccdc, eine Artvon Schemel, den man nach Belieben erhöhen, und her-nntcrschieben kann, auf welchem die Vorlage in einemStrohkranze ruhet.
S. Xveigel a. a. O. 2 Th. S. 98.
§- i5Z.
Die zwischen den Fugen der Dcstillirgefaße übrig-bleibenden Oeffnungen verschließtman zur Verhütung desBerfiiegens der Dampfe mit den Amte» oder vem.Oxlcb>ivcor (lut-j). Bey nicht sehr scharfen oder flüchtigenMaterien belegt man die Fugen zwischen dem Helme undder Blase, zwischen dem Kolben und dem Helme, zwi-schen der Vorlage und dem Schnabel des Helmes, zwi-schen der Retorte und dem Kolben mir Papier oder Lei-ncwandsireifen, welche mit Kleister aus Starke, der mitoder ohne zugesetztem Tischlerleime gekocht worden ist, be-strichen werden; oder mit naßgemachter Kalbs - oderSchweinsblase, die dann am besten klebt, wenn man sievorher so lange in Wasser einweicht, bis sie einen etwasfauligten Geruch von sich verbreitet, und bcym Reibenmit den Händen sich stark anhangt; um welche man nochBindfaden windet. Da, wo die gläsernen Dcstillirge-faße in einander greifen, umwindet man sie auch mit ei-nigen