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1 (1794)
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107
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 107

auf welchen ein glaserner Helm gesetzt wird. Diese Hel-me haben sammtlich eine Tropfnmie, welche sich in denSchnabel endiget, an den man die Vorlage anlegt. Hierhat man gewöhnlich keine eigene Abkühlungsanstalt, son-dern es geschiehct die Niederschlagung der Dampfe durchdie Abkühlung des Helms, der Rohre und Vorlage ander tust. Alan wendet dabey auch nur eine sehr gelindeWarme des Sand - oder Wasserbades (h.toi. 102.) an,worin man den Kolben stellt. Bequem sind rubulirreHelme (awmblcl tnbulmi), welche in der Mitte ihrerWölbungen ein loch mit einem eingeriebenen Glasstöpselhaben, um dadurch in den Kolben nachgießen zu können,ohne den Helm abzunehmen. Statt glaserner Kolbenund Helme, hat man auch größere irdene.

Des sonst gebrauchlichen Pelikans (peliconnz, Vn5 circulstc!-rium) kann man gänzlich entbehren. Dies war nemlich einglaserner Kolben mit einem daran geschmolzenen tubulirtcnHelme, an weichem statt des Schnabels zwey oder mehrerekrumme Röhren angebracht und mit dem untersten Ende inden Kolben wieder zurückgeführt waren. Die in den Helm austgestiegenen Dämpfe mußten also immer wieder in den Kolbenzurücklaufen. Man nannte diese Arbeit, circulwen, die imGrunde eine Art von Digestion (§. 7z.) war. Zwey umg<ukehrt über einander gesetzte, wohl verklebte Kolben (Vakes äsrencontle) können die Stelle des Pelikans vertreten. Dieganze Arbeit ist aber, wenn man Hitze anwendet, gefährlich,und kann durch gemeine anhaltende Digestion erreicht werden.

§. 149.

Die angeführten Destillationen durch die Blase oderKolben heißen gerade Destiilarionen (Aolkillationozre>ÄLe, per gscenl'um). Zhncn sind die schlescn oderschrägen (cleliillgtinnes obliqna?, per latus, per in-cliimtionc -m), und die unterrvärrsgehenden Deftillasticnen (klmkillationez per ckelcensum) entgegengesetzt,"^er erstern bedient man sich bcy Flüssigkeiten, die leicht

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