,c>6 I. Abschickt. Nöthige Vorkenntnisse
der Helm und der Schnabel bald so erhitzt werden, daßjene nicht gehörig abgekühlt und zu Tropfen gerinnenkönnten, sondern in Dampgestalt aus der Mündungdes Schnabels herausfahren würden. Dies zu verhin-dern, dienen die Auhlaickalrcn ( rsfriAsratoria ). Esist nemlich zu dem Ende oben auf dem Helme, oder besserrund um ihn herum, ein Gefäß angebracht, welchesmit kaltem Wasser angefüllt ist, das man, wenn es heißwird, durch einen Hahn abzapfen und mir frischem er-setzen kann. Man nennt diese Einrichtung einen dNohsS'enbopfscgput Hslbiypiz), die auch dann am bestenist, wenn bestandig kaltes Wasser aus einem größernBeHalter hinzu, und durch den Hahn wieder abfließt.Sie ist im Großen nicht so bequem, als wenn derSchna-Ibel des Helmes in eine andere zinnerne oder blecherneRöhre tritt, welche durch das sogenannte Aühlfaß ent-weder in gerader oder in gewundener spiralförmiger Rich-tung geleitet ist. Das Kühlfaß wird mit kaltem Wasserangefüllt, das man durch einen unten angebrachten Hahnmuß wieder abzapfen können, wenn es heiß geworden ist,um es mit frischem zu ersetzen. Die gewundenenScbianZcnröhrcn bieten zum Abkühlen mehr Oberfla-che dar, als die geraden, sie lassen sich aber nicht gut rei-nigen. Die Weigclscbe Abkühlungsmethode empfiehltsich durch ihre Bequemlichkeit sehr. Bey der Einrichtungder Destillation mit einem Mohrenkopfe legt man dieVsrlaFe (cxcipulum, excipula) zur Aufnahme derübcrdestillirenden Flüssigkeit an den Schnabel des Hel-mes; bey einem Kühlfaß aber an die Mündung der Röh-re desselben.
S. XVcigcls Mineral. Beobacht. Th. i. S. 4.
§. 148.
Sonst bedient man sich bey leicht aufsteigenden Flüs-sigkeiten der Destillation durch einen Adlbm (§. 7^.),
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