zur chem. Untersuch.der Körper überhaupt. ioz
tionen bald eine Scheidung flüchtiger Stoffe aus einemKörper von den übrigen Bestandtheilen des Körpers;bald die Reinigung eines flüchtigen Körpers von andernweniger flüchtigen Tbeilen; bald eine genaue Verbin-dung mehrerer flüchtiger Substanzen, die jetzt durch ei-ne Dampfauflösung (H. 74.) starker und inniger auf ein-ander wirken.
Die durch Destillation zu erhaltenden Materien führen nachder Beschaffenheit der Natur, die sie haben, öfters auch vonder Aehnlichkeit mit andern, gewisse Namen. Einen Spiri-tus nennt man einen flüssigen, mit Wasser mischba-ren, mehr oder wemger riechenden, oder auch scharfen, flüch-tigen Körper. Ein ivcl (oleum) heißt eine Flüssigkeit, wel-che sich nicht mit dem Wasser geradezu verbindet und dieFlamme zu ernähren geschickt ist; es heißt Butter (dutzmum),wenn es dicklich ist. Die altern Chcmisten haben aber auchmanchen Produkten der Destillation, die ganz und gar nichtentzündlich sind, bloß wegen der Achnlichkeit in der Consi-stenz, den Namen (Del und Butter gegeben. Unter Phlegmaversteht man die überdestillirts, bloß wasserigte, geschmackloseFeuchtigkeit. Das feuerbeständige oder auch weniger flüchtig?Rückblcibsel der Destillation nannten die Alten den Tovtenkopf(csxut mortuum, O); jetzt heißt man es schicklicherschlechtweg, den Rückstand (ressärmm). Er ist, wegen desvep der Destillation verhinderten Zuganges der freyen Lust,sehr oft von anderer Beschaffenheit und Mischung, als wenner bey der Verflüchtigung im Freyen zurückgeblieben wäre.
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Sonst (heilt man die Destillation ebenfalls auch innasse und rrocVcnc. Jene geschiehct bei) Körpern, diean und für sich in einem flüssigen Zustande sind; diesehingegen bei) solchen, die zwar fönst trocken scheinen,aber durch die Hitze solche Dampfe von sich geben, welchehernach beym 'Abkühlen zu einer tropfbaren Flüssigkeitzusammentreten. Die nasse Destillation erhalt noch be-sondere Namen nach der Absicht, wozu sie dient. Abs
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