iO2 ?. Abschnitt. Nöthige Vorkeuniniffe
Das Verkalken im weitläustigern Sinne (Z. :zy.) belegten dieAlchemisten mit dem Namen res pkllofopbuct'en Pulvcrns,weil daben ein Körper durch chemische, nicht mechanischeMittel, in einen losern Zusammenhang gebracht oder zersiücktwird, freylich mit Veränderung seiner vorigen Mischung.
§. 141.
Die Verkalkungen im Feuer geschehen in eben denGefäßen, worin das Schmelzen unternommen wird, oftauch, wie im Großen das Rösten, ohne alle Gefäße,oder in eigenen Oefen. Sonst gehören noch hicher dieCalcimrfcberbcii (putinns ullulmoriue), stäche Schaa-ken aus der Masse der irdenen Schmelzriegcl.
Schlüter von Hüttenwerken, Cap. IV. S- 17. ff. Ca?. V.S. -8- '1'sd. VII — XII. Cap. XX —XXXV.
D e st i l l i r e n»
§. 142.
Wenn man die, beym Verflüchtigen und Abdam-pfen durch das Feuer sich erhebenden, Dampfe und Dün-ste, die sich in dcr freyen Luft zerstreuen würden, nöthi-get, an einen kältern Ort zu gehen und sich da zu stimm-ten, so verlieren sie hier nach und nach den Stoff derWarme, der ihre Basis zu Dampfen bildet. (H. izi.),und jene verdichtet sich wieder, da sie dann nach ihrerverschiedenen Beschaffenheit bald als ein flüssiger, baldals ein fester Körper zum Vorschein kommt. Im erstemFalle nennt man die Operation das Desttlliren (lleKil.I-ztio, ss^-uZo); im letztern das Subliimrcn (ludlimg.tio, rfdtko.fl
§. 14z.
Die Absicht bey der Destillation und Sublimationalso ist, die Bases der beym Verflüchtigen fortgehendenDampfe zu gewinnen. Man bewirkt durch diese Opera-tionen