Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
96
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96 ?. Abschnitt. Nölhige Vorkenntnisse

walzenförmig ausgehöhlt und inwendig sehr glatt und ebenist, und den man von verschiedener Größe haben muß.Beide Werkzeuge müssen vor ihrem Gebrauche gehörigerwärmt und mit Fert, oder auch wol mit Ruß oderKreide ausgestrichen werden. Des Gicßpuckels bedientman sich hauptsächlich um metallische Theile von anderncrdigtcn oder Schlacken abzusondern, indem jene durchihr größeres Gewicht sich nach unten in den engern Theildes Gicßpuckels begeben, (das man auch noch durch ge-lindes Anklopfen mit einem Hammer befördert,) und hiereinen Römg (i'^uluz) bilden, den man durch aberma-liges Schmelzen und Ausgießen in den Einguß zu einemZam oder lAingotre, oder auch zu großem Barren ver-wandelt. Noch gehören hieher 'Lmstrstöffel, mit einemlangen Stiele, um die Körper in das Schmelzgcfaß ein-zutragen ; Rührhaken, um geschmolzene Gemische um-zurühren; Rsruzangen, Gchnabelzangen, Hebe-zangen, Rlüfte; Rohlenhakcn, Kohlenzangen;Schaufeln.

Verflüchtigen und Abdampfen.

§. iZv.

Sehr viele Körper oder Bestandtheile derselben ver-wandeln sich in der Hitze in elastische oder crpansibeleFlüssigkeiten, in Dämpfe und.»Aufr - oder Gasarren,Bstde unterscheiden sich so, daß die erstcren durch äußernDruck oder durch Kälte ihren expanfibeln Zustand wiederverlieren, und dadurch wieder zum festen oder tropfbar-flüssigen Aggregatzustand zurückkehren; die letztern hinge-gen ihre crpansibele Form behalten. Die durch Zerse-tzung des Dampfes sichtbar gemachten und fein zerthciltenStoffe desselben nennt man Rauch oder Nebel, dieaber mit Unrecht noch Dampf genennt werden.

§. IZl.