zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 95
ofen fkurnuz kufoi-iuz), der auch wol schlechtweg derVOmdofen genannt wird. Seine stärkere Wirkunghangt von seiner Einrichtung und dem dadurch bewirktenstärkern Luftzuge ab.
1) Cramers Glasosen (dessen Probirkanst Th. II. S. 6z6. ff.^ab. VI.)
2) Pott» Schmelzofen (dessen zweite Fortsey. der F.irho-geognos.)
z) Macquer's Schmelzofen (VaumS's erl. Erv. Chem. Th.I. S. 7. T'. I. und Macquers chem. levorterbuch Th. III.S. 6z 2. ff.)
4) Xveigel-i Ofen (dessen chem. mm. Beobachtungen Th. II.
S. .47- ff- II )
H. 128.
Mit diesem hat der probirofen (purnus -komm»-ssicuz) Aehnlichkeit. Er dient zu Arbeiten im Kleinenunter der Muffel. Er ist gemeiniglich tragbar, wirdviereckigt und von Eisenblech, das mit einer guten Thon-masse inwendig beschlagen ist, gemacht, und endigt sichoben in eine Kuppel, welche die Gestalt einer abgestutztenviereckigten Pyramide hat. Uebrigens kann man diesenOfen auch von Backsteinen, feststehend, aufführen.
Lramers Anfangsgr. der Probirkunst S. 148- ff- l'. III.
§. 129.
Die geschmolzenen Körper, besonders Metalle, gießtman aus den Schmelzgefäßen entweder auf einen polir-ren concaven Stein; oder in den Gwßpuckcl, ein Ge-fäß von gegossenem Eisen oder Bronze, mit einer kegel-förmigen Höhlung, deren Spitze nach unten gekehrt unddie inwendig polirr ist, mit einem breitern Fuße zum Fest-stehen und einem Handgriffe; oder in den Einguß (Iin^o),welcher ein stählernes oder eisernes Gefäß ist, das halb
walzen-