94 I- Abschnitt. Nochige Vorkenntnisse
torii). Dies sind irdene Schmelztiegel mit einem Fuße,deren Höhlung unten spitzig zulauft, in der Mitte bau-chigt ist, und sich oben wieder in eine engere Ocffnungendigt. Eine andere Art sind die Aclclmircn, derenHöh ung parabolisch ist, und die auch mit einem Fuß ver-sehen sind. Noch gehören hieher die Muffeln (formwesZocimalkicas), die meistens aus eben der Masse, oderaus Eisen bereitet werden. Es sind halb walzenförmigeGehäuse, mit einem platten Boden, die vorne offen undetwas höher sind, und in jeder Seitenwand und hinteneinige kleine schiefe Einschnitte oder Oeffuungen haben.Das Bodenblatt kann auch abgesondert seyn; oder indessen Ermangelung kann auch ein dazu eingerichteterDachziegel gebraucht werden. Diese Muffeln dienen,um zu schmelzende und sonst im Feuer zu behandelndeKörper in kleinen Gefäßen darunter zu stellen, die vonKohlen oder Asche nicht verunreinigt werden dürfen.Ucbrigens müssen sie in den Wänden und Gewölbe vongleicher Stärke, aber weder zu dick, noch zu dünn seyn.
§. 126.
Leichtflüssige und nicht schwer zu schmelzende Körperstellt man in den dazu schicklichen andern Gefäßen oderin Schmelztiegeln in den einfachen Ofen (h. yg.) mittenzwischen die brennenden Kohlen; strengflüssigere aber inden Revcrberirofen (H. 94.), oder in eine LLjse, vorsGebläse (§. 97.), wo man die Gluth durch die auf denBlasebalg gelegten Gewichte vermehrt. Dies Gebläse voreiner Esse richtet man auch so ein, daß die ganze Vor-richtung tragbar ist. Es dient, wo man eine sehr starkeHitze in der Geschwindigkeit anbringen will, und hat großeBequemlichkeiten.
§- 127.
Um den möglich größten Grad von Wärme ohneGebläse anzubringen, dient der eigentliche Schm iz?
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