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1 (1794)
Entstehung
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85
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 8 5

wie gehet es zu, daß zwey unschmelzbare Körper mit ein-ander vermengt schmelzbar werden, und daß also Flüsseoft selbst unschmelzbar scyn können, und doch das Schmel-zen anderer schwerflüssiger oder schmelzbarer Körper be-fördern?

Verspiel: reiner Kalk und reiner Thon, die für sich un-schmelzbar sind, nicht aber in der Verbindung mit einander.Daß einige andere, sonst vom Feuer so leicht zu verändern-de, feste Körper, darin nicht schmelzen, wie z. B. die Gum-mi , das hat seinen Grund eben in ihrer leichten Zerstörbar-keit, oder in ihrer Entzündlichkeit und Flüchtigkeit, welche dieHitze nicht aushalten kann, die zu ihrem Schmelzen nöthigseyn würde.

H. in.

Von dem wahren Schmelzen ist das Flüssigwerdenmancher Salzkrystalle im Feuer zn unterscheiden, dasseinen Grund in den wässerichten Thcilen derselben har,die in der Hihe das Salz auflösen, ohngeachtet sie es inder Kalte oder geringern Warme nicht können, da ihrSattigungspunct sehr von der Temperatur abhangt(§.67). Mit Unrecht nennt man auch überhaupt Auflö-sungen fester Körper in naßflüssigen Anflösungsmittelnein Schmelzen, Zerschmelzen, Zergehen»

Beispiele geben Vitriol und Alaun.

H. 112.

Wenn von geschmolzenen Körpern der Warmestoffwi eder entweicht, oder sich darin vermindert, so gestehensie oder gefrieren. Ihre Theile treten ncmlich wiederso nahe an einander und ziehen sich wieder so stark an,,daß sie einen festen Körper ausmachen. So wie die ver-schiedenen Körper nicht bey einerlei) Menge von Hiheschmelzen, so gestehen oder gefrieren auch nicht alle beyeinerlei) Grad der Verminderung derselben. Je schwer-flüssiger ein Körper ist, desto eher erstarrt er in der Kal-

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