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1 (1794)
Entstehung
Seite
81
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 8 :

diesen Grad gleichförmig anzubringen; besonders dientes bey Dingen, die sonst in der H'tzeso leicht brenzlichtwerden; und überhaupt zu allen Graden der Wärme,die unter dem Siedepunct ist. Das Dampfbad wirktschon ungleicher und unsicherer; ob es gleich einen höhernGrad von Hitze dadurch anzunehmen vermag , daß manden Dampfen den Ausgang versagt. Es ist durch dasSandbad ganz entbehrlich, das überbaupt kür alle Artenvon Arbeiten hinreichend ist, die man nicke im freyenFeuer vornehmen darf. Diese beide Arcen von Badernheißen übrigens nasse Sader (b>. bumiün); im Gegen-satz der vorigen Sand-, Aschen- und Feillpanbäder101.), welche trockene (b. sicca) genennt werden.Statt der Kapellen zum Sandbade kann man übrigensauch eiserne oder irdene Pfannen, Töpfe und Tiegel(Tlenclbad) anwenden.

Das Gel- und Gnockwbei'baV sb. ole', sind

ebenfalls unnSthig unc überflüssig. Ucberdem ist jenes we-gen des Aufstcigens und Anbrenncns des Oeies gesa rlich, die-ses wegen des Vcrdampfens des Quecksilbers der Gesundheitnachtheilig. So kann man auch des von Komin empfohlenenleichtflüssigen Metallgemisches aus gleichen Theilen Zinn undBle», und doppelt so vielem Wismuth zum chemischen Badeentbehren, das ohnehin sich so leicht in der Hitze in Kalkverwandelt.

§. 104.

Die Starke des Feuers, oder die relative Mengetzer Warmethcilchen, laßt sich am besten durch diedadurchbewirkte Ausdehnung der Körper erkennen. Bei) gerin-gem Graden werden daher die Tkcrmcmercr sehr nütz-liche Werkzeuge für den Chemisten, um einen bestimmtenGrad von Warme zu unterhalten; aber um die stärkereHitze zu messen sind die Pyrometer, die wir jetzt haben,noch sehr unvollkommene Werkzeuge. Unter allen Py-rometern verdient das von Hrn. XVedgewood vorge-schlagene den Vorzug.

Erens Chemie, i. Th. E kllstlost