lst--. - > l
46 !. Abschnitt. Nöthigs Vorkenntnisse
§. 46.
1) Die einfachste Art ist die bloß zusämnienssyettsde Verwandtschaft, wo zwey oder inchrcrc ungleichar-tige Stoffe sich zu einem homogenen Ganzen verbinden,ohne daß dabey zugleich eine Trennung eines oder des an-dern Bestandtheils erfolgte.
Hieher gehören alle simpele Auflösungen.
§- 47-
Man kann 2) ferner einen Stoff st, der mit einemandern st wenig oder gar keine Verwandtschaft hat, dochmit diesem vermöge eines dritten L in genaue Verbindungsehen, der mit beiden st und st nahe genug verwandt ist.Genkel hat hierauf zuerst aufmerksam gemacht. Ernannte es eine Aneignung (appropriaiio), und diese Artder Verwandtschaft heißt daher eine aneignende Ver-wandtschaft (ainnirgz sclinm, spprc>pristu), der Kör-per k aber, der die beiden andern st und st mit einandervereiniget, das Zwffchenmittc!, das aneignende Vor-wandrschafrsmmel (iMsrMLcilum, Lc>rpu8 uppru-
pri-zns).
Vcyspiele: st (7 L
(Pcl, Ovalst-.-; Haugcnsalr.
Schwefel, Master; Eaugensalx.
ColV, Scdwcfel; Elsen.
17 lct. cie gp^roprikttwuc. Orssä. 7727.8., und
in feinen kleinen inincpal. uns chcm. Sehr. S. 1.
§- 48-
z) Die Verwandtschaft der Körper dient auch zurZerlegung derselben. Hicher gehört der §. 42. angege-bene Fall, wo ein dritter Stoff sich mit cincm von zwcyverbundeneu vereinigt, und den andern sich abzuscheiden»öthiget. Dies nennt man eine Wahlverwandtschaft,
und