zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 4?
Ausstöße»! (eäulcorsre), und sie unterscheidet sich vondem Auslarmcn (elixivm-s) dadurch, daß man bey die-sem hauptsachlich das durch das Seihezeng durchgelau-fene zu benutzen pflegt.
h. 4O.
Zum Klarmachen (clariücatio) solcher Flüssigkei-ten, welche schleimigtc Unrcinigkeitcn ilt sich haben, dievermittelst des Durchseihens nicht rein oder bequem abge-sondert werden können, und solcher, welche selbst zu dicksind, als daß sie durch die Scihezeuge hindurch gehensollten, bedient man sich eines andern Verfahrens. Mansetzt ihnen nemlich solche Dinge zu, die beym Sieden ge-rinnen, ohne sich mit denselben zu verbinden, wie z. B.Eyweiß, Blut, Hauscnblasc, in die sich die Unreinig-keicen verwickeln, und obenauf schwimmen, wo diesealso mit jenen zugleich weggenommen werden können.Bey mehrern Flüssigkeiten kommen die leichtern Unrciuig-keiren auch schon von selbst wahrend dem Sieden oben-auf, und können vermittelst des Schaumlöffels abgesschäume werden (üostmmsri).
Eigentliche chemische Zerlegung und Zusammen-setzung. Chemische Verwandtschaft.
§. 41.
Die Scheidung der Körper in ungleichartige Thcile(H. 19.), so wie die Zusammensetzung aus ihnen, kannnicht durch äußere mechanische Kräfte geschehen, die nurdie Zusammcichaufung, nicht die Mischung der Körperaufheben. Nicht nur die gleichartigen Theile derselben,sondern auch die ungleichartigen, sind durch eine, allerMaterie bcywohnende, in der ganzen Natur verbreiteteunverkennbare Kraft vereinigt, deren Wirkung wir über-haupt