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1 (1794)
Entstehung
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42
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42 I. Abschnitt. Nöthige Vorkenntnisse

die man auf das Filtrirbrett stellt; oder durch Z.em-A?and und Awillig (cokutorig), die mau über einenhölzernen, mir Stiften versehenen, Rahmen , den Te-nakel (N'en^cu'nm) ausspannt, über welches man beyfcineru Flüssigkeiten auch wol noch Löschpapier legt; oderdurch Sacke von eben diesen Zeugen, die, wenn sie un-ten spitzig zulaufen, msrÜLas lckippoerstiz gcnennt wer-den. Weißer, ungefärbter, trichterförmiger Filz läßtdie Flüssigkeiten zu langsam durch, verschwillt zu leicht,und kann auch nicht so gut wieder gereinigt werden. Diedurchzuseihenden Flüssigkeiten müssen nicht so scharf seyn,daß sie die Gcihcwerkzettge zerfressen. Diese reinigtman am besten so, daß man sie durch einen mit feinemund gewaschenem Q.uarzsande augefüllten gläsernen Trich-ter fließen laßt. Geschmolzene, zähe, harzigte Materiengießt man am besten durch -Hanf, der über ein im Tena-kel ausgespanntes Netz ausgebreitet ist. Mit Schmutzverunreinigtes Quecksilber drückt man zur Reinigungdurch j^eder, oder besser, läßt es durch einen gläsernen,in eine ganz enge und feine Rohre ausgezogenen, Trich-ter laufen, an dessen Wänden der Schmutz hängen bleibt.Die in saftigen Körpern des Pflanzenreichs steckendenFlüssigkeiten trennt man durchs Ausdrücken mit derHand, nachdem sie in Tücher oder Säcke geschlagen wor-den sind, oder noch besser durchs Auspressen (exprime-re)'in eignen kleinern oder größern prej^cn (prela).Dies letztere Verfahren findet auch bey den -Velen statt;und man nimmt dabei) gemeiniglich noch äußere Wärmezu Hülfe.

§- 39-

Um den Rückstand rein zu erhalten, der in den

Scihezeugen zurückbleibt, so muß man ihn von den daranhängenden Thülen der Flüssigkeit durch daraufgegosseneskaltes oder heißes Wasser, oder auch in manchen Fällendurch Weingeist, befreym. Diese Arbeit heißt das

Aus-