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1 (1794)
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 41

§- Z7-

Oft dient diese Arbeit auch, um vermengte fremdartigeTheile, dievon verschiedenem eigenthümlichen Gewichrsind,zu trennen. Zm Hüttenwesen scheidet man so die schwercrnmetallischen Körper durch das Waschen oder Schlich-fuhren von leichtern Stein - und Erdarten. Die Erzewerden dazu vorher trocken zu Stufschlich oder naß zunassem Schlich gepocht, der aus dem Pochtroge in dieSchoßgerinne geführt wird; und hierauf durch Schlem-meu mit Wasser, das mit den tauben, unmetallischen,den Erzen beygemischtcu, Bergen abfließt, zur Schlichgezogen. Dies Waschen kann bey kleinern Erzmasscnin einer Mulde geschehen; bey großer Menge geschiehctes in Schlemmgraben oder auf Wasch- oder plan-heerden, deren Boden mit grobem Zwillig bedeckt ist,und der Abhang sich nach dem eigenthümlichen Gewichtdes Erzes und der Geschwindigkeit des herzufließendenWassers richtet.

Hiehcr gehört: das Schlemmen der Kreide, des Thsnes, dieBereitung des dUtramarins aus dem Lasursteine.

Z 8.

Auf eben die Weise scheiden sich auch flüssige Kör-per von den, in ihnen schwimmenden, festen, fremdarti-gen Thcilcn durch die Ruhe; worauf man sie abhcllt(llk-csnti-re) durch Abgießen, oder durchs Abnehmenmir einem Heber oder mit einer Sprüyc. Wenn aberdas Setzen zu lange dauert, oder die festen Theile wegenihrer Feinheit sich zu schwer senken, so jeiher man dieflüssigen Körper durch (stltrure, percolsrs). ImGroßen gcschiehet dies durch sagen von Stroh in Fäs-sern , deren Boden durchlöchert ist. Im Kleinen nachder verschiedenen Feinheit der Stoffe entweder durch trich-terförmiges L.ösch-, Druck-oder Seideupapier, dasin einem gläsernen Trichter oder nn Filttttkorbe liegt,

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